Zensur in der Werkstatt der Kulturen

Presseerklärung vom 24.8.2009
Erinnerungen an arabische NS-Kollaborateure und Kriegsverbrecher unerwünscht
Die Ausstellung «Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg» 
findet Asyl in den Uferhallen im Wedding

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Exhibition: The Third World in World War II – Photos of the flight case and its content

For the download of 40 photos of the flight case and its content see here (zip-download).
The titles of the photos describe the contents and can be used as instructions for the packing and unpacking of the flight case.
Please note, that there is some spare room under the box in the case, which can be
used to add (e.g. audioguides or mp3-players) during transports in South Africa.
The block of foam under the box in the flight case can be removed

Online-Interview

Online-Interview zu Entstehung und Zielen des Projekts
Hintergrundgespräch von Simon Inou geführt mit Karl Rössel vom Rheinischen JournalistInnenbüro in Köln für das Internet-Portal AFRIKANET.info ( 21.6.2007).

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Exhibition: The Third World in World War II – Photos of the flight case and its content

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Please note, that there is some spare room under the box in the case, which can be used to add (e.g. audioguides or mp3-players) during transports in South Africa.
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Fotos zur Ausstellung

3www2 Plakat Vor

Eingangstafel der Ausstellung und Motiv des Ausstellungsplakates in verschiedenen Städten.
Hier als PDF
Hier als JPG

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2017

28. Februay till June 2017: Cape Town (Castle of Good Hope)

16. August till 16. December 2017: Pretoria (Freedom Park)
Bericht über die Ausstellungspräsentation im Freedom Park in Pretoria hier

2018

From Januar 2018: Johannesburg (Holocaust & Genocide Centre)

From midth 2018: King Williams Town (Steve Biko Centre)

2019

From 7. Okboter 2019 till December: Kapstadt (Desmond & Leah Tutu Foundation)

2020

6 January – 14 March 2020: Cape Town (Desmond & Leah Tutu Legacy Foundation)

Unterrichtsmaterialien des iz3w (Freiburg)

Ein Ablaufplan einer Unterrichtseinheit mit Mitarbeiter:innen des iz3w
(PDF Dokument, hier)

Das im Ablaufplan erwähnte «Quiz»
(PDF Dokument, hier)

Quellen für die Unterrichtseinheiten
(PDF Dokument, hier)

Zur Arbeit mit den Quellen
(PDF Dokument, hier)

Das Galtung Gewalt-Dreieck
(PDF Dokument, hier)

Unterrichtsmaterialien aus Chur (Schweiz)

Das Bildungszentrum Gesundheit und Soziales (BGS) in Chur entwickelte zur Präsentation der Ausstellung „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ Unterrichtsmaterialien, die es auf seiner Web-Site zum Download zur Verfügung stellt.

Neuengammer Studienhefte

NG Verflechtungen Bildungsmaterialien

Bildungsmaterialien zu Verflechtungen zwischen kolonialem und rassistischem Denken und Handeln im Nationalsozialismus
KZ-Gedenkstätte Neuengamme (Hrsg.), Hamburg 2019
Die Materialien können hier als PDF heruntergeladen werden.
Die Website zum Bildungsprojekt hier

Kölner Bilz-Preis 2012 an recherche international e.V.

Presseerklärung der Bilz-Stiftung
Preisverleihung am 20.12.2012 im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln
Laudatio des Schriftstellers Peter Finkelgruen.
Ein Bericht des Kölner Stadtanzeigers vom 28.12.2012 sowie die Glückwünsche des Kölner Oberbürgermeisters Roters.

Abschlussbilanz des Projekts

Beschreibung der letzten großen Ausstellungspräsentation von recherche international und der dabei entstandenen Konflikte um politische Zensur bei der Finissage am 1. Juni 2025 im Kölner NS-Dokumentationszentrum (Rede von Christa Aretz und Karl Rössel) hier

Zur Projektgeschichte

Beschreibung von Entstehung, Verlauf und Schwierigkeiten des Langzeitprojekts bei der Eröffnung der Ausstellung am 7. März 2025 im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln (Rede von Karl Rössel) hier

Chronologie des Langzeitprojekts

1985 bis 2026 hier

Madagaskar im Zweiten Weltkrieg

Eine Literaturauswahl von Oliver Schulten; April 2025 hier

Marokko im Zweiten Weltkrieg

Eine Literaturauswahl von Oliver Schulten; April 2025 hier

Weitere Literatur

Song aus dem Hiphop-Tanztheater: «Soldats Inconnu»

Außereuropäische Häftlinge im KZ Neuengamme (HH)

Waldemar Nods (Surinam) hier
Pang Ah-Fat (China) hier

Verschiedenes

«Unsere Oper zählen nicht» – die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg

Vortrag von Karl Rössel (recherche international e.V.)
Montag, 29. September 2025, 18.00 – 19.45 Uhr
Akademie des Bistums Aachen in Zusammenarbeit mit dem Bündnis „Aachen postkolonial“ und dem Projekt NRWeltoffen der VHS Aachen

Das Kölner Ausstellungsfinale 2025

Ausführliche Informationen sowie Berichte von lokalen, überregionalen und internationalen Medien über das Finale der großen Ausstellungsfassung in Köln im Jahr 2025 finden sich hier

Pressemitteilungen zum Finale der großen Ausstellungsversion 2025 in Köln

Die Link zur Seite hier

Die Kunstausstellung

JanBanning00001

Die historische Ausstellung

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Die Ausstellung im Format A4
als PDF hier

Die Dokumentation des Zensurversuchs in der Kunstausstellung

Die Ausstellung in Südafrika

Die acht von Denis Goldberg erstellten Zusatztafeln zur Rolle Südafrikas im ZweitenWeltkrieg hier

Stationen der (Wander-)Ausstellung von 2009-2025 in Deutschland und der Schweiz

Tafeln und Fotos zum Vergrößern anklicken 

Schulbücher, Unterrichtsmaterialien und Publikationen zur Ausstellung

Tafeln und Fotos zum Vergrößern anklicken 

Schwarze Gefangene in Moosburg an der Isar

Tafeln und Fotos zum Vergrößern anklicken 

Spurensuche im Jüdischen Ghetto von Shanghai

Tafeln und Fotos zum Vergrößern anklicken 

Lokalhistorische Ergänzungen zur Ausstellung in Freiburg

Tafeln und Fotos zum Vergrößern anklicken 

Fest zur «Befreiung vom Faschismus» in Göttingen

Tafeln und Fotos zum Vergrößern anklicken 

Die brasilianischen Befreier der Toskana

Tafeln und Fotos zum Vergrößern anklicken 

Algerische Spahis in der Schweiz

Tafeln und Fotos zum Vergrößern anklicken 

Jan Banning (Niederlande): Fotos über «Comfort Women» aus Indonesien

Die Tafel über den Künstler hier

Frank van Osch (Niederlande): Film über «Comfort Women» aus Indonesien

Osch

Die Tafel über den Künstler hier

Amado Alfadni (Ägypten/Sudan): Kolonialsoldaten aus Ostafrika

Bildrechte: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de

Die Tafel über den Künstler hier

Ali Cobby Eckermann (Australien): Die vergessenen Aborigines-Soldaten

Tafel über die Künstlerin und ihre Skulptur hier

Moustapha Boutadjine (Algerien/Frankreich): Collagen des Widerstands 

Die Tafel über den Künstler hier

Die Dritte Welt im Ersten Weltkrieg

2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkriegs zum 100. mal. Dabei wird das Thema in den meisten Publikationen, Zeitungsartikeln und Fernsehsendungen wieder fast ausschließlich aus eurozentrischer Perspektive behandelt und Kriegsfolgen für den Rest der Welt werden ignoriert.

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2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkriegs zum 100. mal. Dabei wird das Thema in den meisten Publikationen, Zeitungsartikeln und Fernsehsendungen wieder fast ausschließlich aus eurozentrischer Perspektive behandelt und Kriegsfolgen für den Rest der Welt werden ignoriert.

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Die Kunstausstellung

A Nos Morts

Hiphop-Tanztheater (28.5. & 29.5.2025)

3. Juni 2025: Sendung der Deutschen Welle zum Hip-Hop Tanztheater im Begleitprogramm der Ausstellung im Altenberger Hof: „À nos morts“, un hommage à tous les oubliés de l’histoire (in französischer Sprache)

Die Fotos von der Aufführung im Altenberger Hof hat Tom Trambow für das Projekt „Seven Boys – Meine Geschichte, unsere Bilder“ für den Verein interKultur e.V. aufgenommen.

Beiträge von Presse und Fernsehen aus Korea
über den Kölner Konflikt um die Friedensstatue:

https://www.hani.co.kr/arti/international/europe/1186015.html
https://m.hankookilbo.com/News/Read/A2025030914400001616
https://www.yna.co.kr/view/AKR20250309004400082
https://www.youtube.com/watch?v=VM2kkqdPQeI

Presseberichte zum Zensurkonflikt

Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers über den Konflikt (24.1.2025) hier
Kommentar des Kölner Stadt-Anzeigers zum Zensurkonflikt (1.2.2025) hier
Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers über Erfolg des Protests (3.2.2025) hier
Bericht der kurdischen Nachrichtenagentur ANF (Ajansa Nûçeyan a Firatê) (29.1.2025) hier
Artikel der Zeitschrift «jungle world» (20.1.2025) hier
Bericht auf Spiegel-Online (mit Bezahlschranke) bestätigt japanische Intrigen gegen die Aufstellung der Friedensstatue in Köln (25.3.2025) hier
Beitrag des südnordfunk des iz3w zum Konflikt um die Friedensstatue (3.4.2025) hier
Artikel in der englischsprachigen Zeitschrift „Hani“ aus Korea (12.3.2025) hier
Beiträge von Presse und Fernsehen aus Korea über den Kölner Konflikt um die Friedensstatue in Koreanisch hier

Unsere Opfer zählen nicht – Die dritte Welt im Zweiten Weltkrieg
Reader mit Artikeln der Zeitschrift iz3w aus den Jahren 2005-2025

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Anlässlich der letzten Präsentation der großen Ausstellungsversion im Frühjahr 2025 in Köln veröffentlichte das iz3w eine Sammlung aller Artikel, die in der internationalistischen Zweimonats-Zeitschrift aus Freiburg von 2005 bis 2025 zu Aspekten des Ausstellungsthemas erschienen sind. Der umfangreiche Reader umfasst 160 Seiten und wurde vom iz3w auch online verbreitet.
(https://www.iz3w.org/printausgaben/reader-die-dritte-welt-im-zweiten-weltkrieg)

Der Reader zum Nachlesen hier

iz3w-Themenhefte

80 Jahre Befreiung –
Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg

Iz3w 407 Dossier Titel

Dem 80. Jahrestag des Kriegsendes in Europa und der abschließenden Ausstellungspräsentation im Kölner NS-Dokumentationszentrum widmete die internationalistische Zeitschrift iz3w aus Freiburg in ihrer März/April-Ausgabe 2025 (Nr. 407) einen 24-seitigen Themenschwerpunkt. Die Beiträge dafür stammen von recherche international und von Autor:innen, die in Köln und anderswo über Kriegsfolgen aus außereuropäischen Perspektiven referierten.
Das Dossier wurde als Sonderdruck bei Veranstaltungen in Köln, Freiburg, Münster, Göttingen, Hamm und Darmstadt verbreitet sowie über die Webseite des iz3w.
(https://www.iz3w.org/dossier/befreiung-zweiter-weltkrieg-global)
Das Dossier zum Nachlesen als PDF hier

Nazikollaborateure in der Dritten Welt und ihre deutschen Apologeten

iz3w-Themenheft Kollaboration

Themenschwerpunkt in der Ausgabe Mai/Juni 2009 der Zeitschrift iz3w (Nr. 312) (PDF zum Downloaden)

Auch die zur Ausstellung von Recherche International e.V. gedruckte Zusatzauflage dieses Themenhefts der iz3w ist inzwischen vergriffen, kann aber von dieser Internetseite kostenfrei ausgedruckt werden.
Die hiesige eurozentrische Geschichtsschreibung übersieht, dass der Zweite Weltkrieg auch in Ländern der Dritten Welt geführt wurde und dort Millionen Opfer forderte. Ebenso negiert wird die Tatsache, dass in einigen Dritte-Welt-Ländern Teile der Bevölkerung und hochrangige Politiker mit den Nazis kollaborierten. Der Themenschwerpunkt erinnert an diese «faschistische Internationale» und dokumentiert am Beispiel des Umgangs mit Nazi-Sympathisanten aus Palästina, Indien und Argentinien, wie Wissenschaftler und Publizisten hierzulande Faschisten und Antisemiten aus der Dritten Welt zu entschuldigen suchen und als antikolonialen Freiheitshelden präsentieren.
Internet: www.iz3w.org

Der von Karl Rössel in dieser Ausgabe des iz3w für seine Geschichtsklitterungen bezüglich der Kollaboration von Palästinensern mit den Nazis kritisierte Historiker René Wildangel, Mitarbeiter des Zentrums Moderner Orient (ZMO) in Berlin, antwortete in der iz3w Nr. 313 mit einer Replik. Die auch darin wieder enthaltenen Fehler und Falschmeldungen stellte Karl Rössel in der iz3w Nr. 314 richtig.

Das Kölner Finale 2025 (A0-Version)

Zum Abschluss des Langzeitprojekts «Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg» präsentierte recherche international die große Fassung der Ausstellung im Frühjahr 2025 – rund um den 80. Jahrestag des Kriegsendes in Europa (am 8. Mai 2025) – noch einmal in einer erweiterten Fassung im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, ergänzt um (lokal-)historische Fakten, die in anderen Ausstellungstädten und -ländern hinzugefügt wurden.

Im Kellergewölbe des NS-DOK wurden zudem künstlerische Reflexionen aus Afrika, Asien und Ozeanien zu Folgen des Zweiten Weltkriegs vorgestellt.

Schließlich wurde – in Kooperation mit 40 lokalen und 30 überregionalen sowie internationalen Initiativen – ein umfangreichen Begleitprogramm mit mehr als 30 Veranstaltungen und internationalen Gästen aus 10 Ländern und 4 Kontinenten angeboten. Neben Vorträgen, Lesungen, Theateraufführungen und einer Filmreihe mit internationalen Gästen gehörten dazu auch drei ausverkaufte Vorführungen der französischen Hiphop-Tanzperformance «A Nos Morts» («Die vergessenen Befreier») über Kolonialsoldaten im Ersten und Zweiten Weltkrieg.

Die Ausstellung wurde von ca. 12.000 Menschen besucht, zu den Begleitveranstaltungen kamen weitere 3000 Interessierte.
Detaillierte Informationen zum Verlauf des erfolgreichen Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekts sind auf dieser Seite nachzulesen.

Dass es auch acht Jahrzehnte nach dem Kriegsende immer noch nicht selbstverständlich ist, an die Kriegsverbrechen zu erinnern, zeigte der Versuch der Kölner Oberbürgermeisterin, die Aufstellung einer koreanischen «Friedensstatue», die an sexualisierte Gewalt im Krieg erinnert, vor dem NS-DOK zu verhindern. Auch dieser Zensurkonflikt und die Intrigen japanischer Geschichtsrevisionisten, die mehrfach in Köln vorstellig wurden, wird im Folgenden dokumentiert.

Pressemitteilungen zur Ausstellung
Kurze Fassung hier
Lange Fassung hier

Das Ausstellungs-Plakat

2024 06 3www2 plakat A2

Gestaltet von dem
ägyptisch-sudanesischen
Künstler Amado Alfadni hier

Der Trailer des Ausstellungsprojekts
Präsentiert vor allen Veranstaltungen hier

Das Programmheft
Die Druckfassung als PDF hier
Die Online-Version hier

Flyer zu einzelnen Begleitveranstaltungen
Filmreihe hier
Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag hier
Schulveranstaltungen zum Internationalen Tag gegen Rassismus hier
Brasilienveranstaltungen hier
Türkeiveranstaltungen hier
Hiphop-Tanztheater hier

Die historische Wanderausstellung
Als Booklet im PDF-Format hier
Online-Versionen in vier Sprachen hier
Das Gästebuch der Ausstellung hier

Ergänzungen zur historischen Wanderausstellung
Die Ausstellung in Südafrika hier
Die Ausstellung in Mosambik hier
Algerische Spahis in der Schweiz hier
Die brasilianischen Befreier der Toskana hier
Spurensuche im Jüdischen Ghetto von Shanghai hier
Schwarze Gefangene in Norddeutschland hier
Kriegsgefangene in Westertimke hier
Erinnerungen an Schwarze Befreier von Frankfurt a.M. hier
Schwarze Gefangene in Moosburg an der Isar hier
Lokalhistorische Ergänzungen zur Ausstellung in Freiburg hier
Fest zur «Befreiung vom Faschismus» in Göttingen hier
Schulbücher, Unterrichtsmaterialien und Publikationen zur Ausstellung hier
Stationen der (Wander-)Ausstellung von 2009-2025 in Deutschland und der Schweiz hier
Zitate aus Gästebüchern hier

Die Kunstausstellung
Künstlerische Reflexionen über Kriegsfolgen in anderen Kontinenten von:
Amado Alfadni (Ägypten/Sudan): Kolonialsoldaten aus Ostafrika hier
Moustapha Boutadjine (Algerien/Frankreich): Collagen des Widerstands hier
Jan Banning (Niederlande): Fotos über «Comfort Women» aus Indonesien hier
Frank van Osch (Niederlande): Film über «Comfort Women» aus Indonesien hier
IkkibawiKrrr (Südkorea): Video-Installation zu Kriegsrelikten in der Pazifikregion hier
Ali Cobby Eckermann (Australien): Die vergessenen Aborigines-Soldaten hier

Publikationen
iz3w-Dossier «80 Jahre Befreiung – Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg» hier
Reader «Unsere Opfer zählen nicht» – Artikel über «Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg» in der Zeitschrift iz3w aus den Jahren 2005-2025 hier

Presseberichte über die Ausstellung und das Begleitprogramm
Interview von Radio Dreyeckland mit dem Kurator der Ausstellung, (27.2.2025) hier
Artikel des Kölner Stadt-Anzeigers zur Eröffnung der Ausstellung (7.3.2025) hier
Rundfunkbeitrag von WDR-Cosmo zur Eröffnung der Ausstellung (7.3.2025) hier
Bericht in der Tageszeitung Neues Deutschland zur Ausstellung (15.3.2025) hier
Artikel der Badischen Zeitung zu Folgeveranstaltungen in Freiburg (6.3.2025) hier
Artikel und Interview im Online-Portal FILMSZENE/KÖLN zur cineastischen Hommage an Theodor Wonja Michael hier
Bericht in der «jungle world» zur Veranstaltung über Schwarzer Deutscher während des NS-Regimes (27.3.2025) hier
Reportage über die Ausstellung im französischsprachigen Programm „Vu d’Allemagne“ der Deutschen Welle (28.3.2025) hier
Reportage über die Lesung «Afrika im (Welt-)Krieg» im französischen Programm der Deutschen Welle in der Sendung (2.4.2025) hier
Online-Bericht (KVVON Köln) über die Ausstellung (4.4.2025) hier
Online-Bericht (Nachdenk-Seiten) über die Ausstellung (21.4.2025) hier
Interview mit Kurator Karl Rössel in der Zeitschrift konkret (Mai 2025) hier
Sendung der Deutschen Welle zum Hip-Hop Tanztheater (3.6.2025) hier

Der Konflikt um die koreanische Friedensstatue
Kurzbericht über den Verlauf des Konflikts hier
Die Präsentation des Themas im Asien-Kapitel der Ausstellung hier
Pressemitteilung zum Zensurversuch der Kölner Oberbürgermeisterin hier
Offener Brief von Frauengruppen und Asien-Initiativen an die OB hier
Liste der Unterstützer:innen des Offenen Briefs hier
Belege für die japanischen Intrigen gegen die Friedensstatue in Köln hier
Die Aufstellung der Friedensstatue nach dem Ausstellungsende in Bonn hier
Presseberichte zum Zensurkonflikt hier
Die Dokumentation des Zensurversuchs in der Kunstausstellung hier

Vernissage der Ausstellung (7.3.2025)
Grußworte der Kurator:innen Christa Aretz und Karl Rössel hier
Rede zur Eröffnung der Ausstellung von Karl Rössel hier
(Entwicklung des Langzeitprojekts über vier Jahrzehnte, das aktuelle Ausstellungsprogramm, Vorstellung der beteiligten Künstler:innen, internationalen Gäste und Kooperationspartner:innen und Anmerkungen zum Verlauf des Zensurkonflikt um die koreanische „Friedensstatue“)

Finissage der Ausstellung (1.6.2025)
Redebeiträge von Christa Aretz und Karl Rössel hier
(Verlauf des dreimonatigen Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekts, Informationen über die japanischen Intrigen gegen die koreanische Friedensstatue, die Freischaltung von Online-Versionen der Ausstellung, die Übergabe des Projektarchivs ans Archiv für alternatives Schrifttum (afas) und die weitere Organisation des Ausstellungsverleihs durch FUgE in Hamm)

Fotos
Die historische Ausstellung hier
Die Kunstausstellung hier
Die Ausstellungseröffnung im NS-DOK (7.3.2025) hier
Die Kundgebung zur Enthüllung der Friedensstatue (8.3.2025) hier
Filmveranstaltung und Gespräch mit internationalen Gästen zu «Comfort Women» aus Indonesien im Filmhaus Kino (9.3.2025) hier
Lesung Afrika im (Welt-)Krieg im Literaturhaus (13.3.2025) hier
Veranstaltung zu „Antisemitismus in und aus der Türkei“ (1.4.2025) hier
Veranstaltung über Brasilianer im antifaschistischen Kampf (4.4.2025) hier
Hiphop-Tanztheater (28.5. & 29.5.2025) hier
Finissage der Ausstellung (1.6.2025) hier

A2-Version der Ausstellung

Verleihadresse:
Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung e.V. – FUgE

Oststr. 13, 59065 Hamm, Kontakt: Marcos da Costa

Tel. 02381-41511, Mobil: 0176-55178759

Email: dacostamelo@fuge-hamm.de

Sonstiges

Die Friedensstatue steht jetzt in Bonn

Friedensstatueinbonn

Die koreanische Friedensstatue, deren Aufstellung vor dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln im Frühjahr 2025 von recherche international e.V. nur gegen den Widerstand der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker durchgesetzt werden konnte, wurde nach Abbau der Ausstellung am 4. Juni 2025 nach Bonn weiter transportiert.
Sie steht nun dauerhaft vor dem dortigen Frauenmuseum.
(Im Krausfeld 10, 53111 Bonn, Website: https://frauenmuseum.de/)

Medien

Rundfunksendungen

Am 21. Juni 2025 hat der Deutschlandfunk (DLF) in einer dreistündigen langen Nacht die Rundfunkfeatures wiederholt, die Birgit Morgenrath, Karl Rössel und Rainer Werning im Jahr 2005 über die Rolle Afrikas, Asiens und Ozeaniens im Zweiten Weltkrieg produziert haben. Seitdem stehen diese Sendungen endlich auch Online zur Verfügung (hier die lange Nacht des DLF zum Anhören).

Veranstaltungen

A Nos Morts

3. Juni 2025: Sendung der Deutschen Welle zum Hip-Hop Tanztheater im Begleitprogramm der Ausstellung im Altenberger Hof: „À nos morts“, un hommage à tous les oubliés de l’histoire (in französischer Sprache)

Die Fotos von der Aufführung im Altenberger Hof hat Tom Trambow für das Projekt „Seven Boys – Meine Geschichte, unsere Bilder“ für den Verein interKultur e.V. aufgenommen.

Lange Nacht im Deutschlandfunk am 21. Juni 2025

Lange Nacht im Deutschlandfunk am 21. Juni 2025 über »Vergessene Veteranen aus Afrika, Asien und Ozeanien«
Von Birgit Morgenrath, Karl Rössel, Rainer Werning
Ein Mitschnitt zum Nachhören hier
In dieser Langen Nacht wurde aus Anlass des 80. Jahrestags des Kriegsendes in Europa die Feature-Serie über Afrika, Asien und Ozeanien noch einmal wiederholt, die von den Autor:innen schon 2004 produziert und damals im WDR, SWR, Deutschlandfunk und NDR ausgestrahlt wurde.
Bereits 2005 wurden die drei Features erstmals in einer Langen Nacht im Deutschlandfunk und im Deutschlandradio Kultur ausgestrahlt.
Kurzbeschreibungen der Inhalte und die Sendetermine finden Sie hier

Intensive japanische Intrigen gegen die koreanische Friedensstatue in Köln

Ende April hat recherche international e.V. über das Portal „Frag den Staat“ bei der Kölner Oberbürgermeisterin angefragt, welche Kontakte es mit japanischen Stellen wegen der „Friedensstatue“ gab, die während der Präsentation der Ausstellung DIE DRITTE WELT IM ZWEITEN WELTKRIEG vom 8. März bis 1. Juni 2025 vor dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln aufgestellt wurde.

Nach dem Informations-Freiheits-Gesetz musste die Stadt darauf antworten.

Auch wenn sie Antworten auf einige Fragen verweigert hat (weil es dabei angeblich um „Begründung von Verwaltungshandeln“ geht, zu dem kein Anspruch auf Auskunft besteht), so sind doch die wenige Antworten ausschlussreich und bezeichnend.

Denn danach gab es allein in der Zeit vom 21.2.25 bis zum 14.5.25 fünf Treffen zur Friedensstatue mit japanischen Funktionär:innen (darunter das jap. Generalkonsulat in Düsseldorf, die Stadtverwaltung Kyoto, der Sonderbotschafter für Öffentlichkeitsarbeit und der japanische Abgeordnete Toshiaki Endo).

Vier Treffen fanden im Rathaus statt, eines im Büro Europa und Internationales. 

An zwei Treffen hat die OB teilgenommen, an einem auch der Direktor des NS-DOK Henning Borggräfe.

Die Kurator:innen der Ausstellung wurden über keines dieser Treffen informiert, geschweige denn dazu eingeladen.

Da die Öffentlichkeit über die massiven japanischen Versuche, auf erinnerungspolitische Debatten in Köln Einfluss zu nehmen, informiert werden sollte, veröffentlichen wir im Folgenden die Anfrage an die OB und die offizielle Antwort Ihres Internationalen Amts.

Online-Version der Ausstellung

Zitate aus Gästebüchern

Gaestebuecher

Stationen der (Wander-)Ausstellung von 2009-2025 in Deutschland und der Schweiz

Stationen

Schulbücher, Unterrichtsmaterialien und Publikationen zur Ausstellung

Fest zur «Befreiung vom Faschismus» in Göttingen

Sorry, ist noch in Arbeit

Lokalhistorische Ergänzungen zur Ausstellung in Freiburg

Freiburg

Schwarze Gefangene in Moosburg an der Isar

Moosburg

Erinnerungen an Schwarze Befreier von Frankfurt a.M.

Frankfurt

Schwarze Gefangene in Norddeutschland

Spurensuche im Jüdischen Ghetto von Shanghai

Die brasilianischen Befreier der Toskana

Algerische Spahis in der Schweiz

Die Ausstellung in Mosambik

Die Ausstellung in Südafrika

Ergänzungen aus anderen Städten und Ländern zur historischen Wanderausstellung

Die Ausstellung in Südafrika
Die Ausstellung in Mosambik
Algerische Spahis in der Schweiz
Die brasilianischen Befreier der Toskana
Spurensuche im Jüdischen Ghetto von Shanghai
Schwarze Gefangene in Norddeutschland
Erinnerungen an Schwarze Befreier von Frankfurt a.M.
Schwarze Gefangene in Moosburg an der Isar
Lokalhistorische Ergänzungen zur Ausstellung in Freiburg
Fest zur «Befreiung vom Faschismus» in Göttingen
Schulbücher, Unterrichtsmaterialien und Publikationen zur Ausstellung
Stationen der (Wander-)Ausstellung von 2009-2025 in Deutschland und der Schweiz
Zitate aus Gästebüchern

«Vu d’Allemagne» (Deutsche Welle 2025)

28. März 2025: Un autre regard sur l’histoire de la Seconde Guerre mondiale
Reportage im französischsprachigen Programm «Vu d’Allemagne» der Deutschen Welle:
(12:29 min.)

2. April 2025: Se souvenir de l’histoire à travers la culture
Reportage über die Lesung «Afrika im (Welt-)Krieg», die am 13.3.2025 im Kölner Literaturhaus stattfand, im französischen Programm der Deutschen Welle in der Sendung Pulsations vom 2.4.2025 (12’29 min.)

Lesung: Afrika im (Welt-)Krieg

13. März im Kölner Literaturhaus

Lesung: Afrika im (Welt-)Krieg am 13. März im Kölner Literaturhaus
V.l.n.r.: Agnes Lampkin (Schauspielerin, Münster), Thomas Brückner (Rezitator und Übersetzer afrikanischer Literatur, Leipzig) und Melchi Vepouyoum (Musiker, Kamerun/Bonn)

Fotos und Gästebuch der Ausstellung im Kölner NS-Dokumentationszentrum (2025)

Ausführliche Informationen, Fotos und das Gästebuch zur Kölner Ausstellungspräsentation 2025 hier

Eröffnung der Ausstellung «Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg» im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln» am 7.3.2025

Fotos der Eröffnungsveranstaltung und Ausstellung im NS-DOK
Fotos von Klaus R. Müller, Creative Commons Lizenz CC BY-SA 4.0

Filmveranstaltung und Gespräch mit internationalen Gäste zu «Comfort Women» aus Indonesien im Filmhaus Kino (9.3.)

«Because we were beautiful» – Comfort Women Fighting For Dignity 
Fotos von Klaus R. Müller, Creative Commons Lizenz CC BY-SA 4.0

Fotos zur Enthüllung der koreanischen Friedensstatue am 8.3.2025 vor dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Fotos von Sophie Dettmar, medica mondiale

Bei der Kundgebung zur Enthüllung der Friedensstatue (auch «Trostfrauen-Skulptur» genannt) aus Korea vor dem NS-Dokumentationszentrum in Köln am 8. März 2025 informieren Nataly Jung-Hwa Han (Korea-Verband, Berlin) über den historischen Hintergrund, Monika Hauser (medica mondiale, Köln) über sexualisierte Gewalt in aktuellen Kriegen und Behshid Najafi (agisra, Köln) über Frauen, die deshalb auf der Flucht sind. Besucher:innen legten Blumen zu Füßen der Statue nieder. Franziska Jostmeier und Christa Aretz moderierten die Kundgebung und Enthüllung.

Fotos von Klaus R. Müller

Creative Commons Lizenz CC BY-SA 4.0

Pressefotos

Pressebilder

Pressemitteilungen und Materialien

Kurze Pressemitteilung zur Ankündigung der Ausstellung von Ende 2024

Ausführlichere Pressemitteilung zur Ankündigung der Ausstellung von Ende 2024

Pressemitteilung zum Verbot der Kölner Oberbürgermeisterin, die koreanische Friedensstatue vor dem NS-Dokumentationszentrum aufzustellen
Offener Brief an die OB mit den Unterschriften der Erstunterzeichner:innen, die gemeinsam zur Kundgebung am Internationalen Frauentag (8. März 2025) gegen sexualisierte Gewalt gegen Frauen und zur Enthüllung der Friedensstatue aufrufen
Liste für Unterstützer:innen, mit der Unterschriften gegen das Verbot gesammelt werden können

Bericht über den Verlauf des Zensur-Konflikts um die Friedensstatue in Köln

Pressemitteilungen und -berichte

Kurze Pressemitteilung zur Ankündigung der Ausstellung von Ende 2024

Ausführlichere Pressemitteilung zur Ankündigung der Ausstellung von Ende 2024

Offener Brief an die OB mit den Unterschriften der Erstunterzeichner:innen, die gemeinsam zur Kundgebung am Internationalen Frauentag (8. März 2025) gegen sexualisierte Gewalt gegen Frauen und zur Enthüllung der Friedensstatue aufrufen

Artikel der Zeitschrift «jungle world» vom 20.1.2025.

Pressemitteilung zum Verbot der Kölner Oberbürgermeisterin, die koreanische Friedensstatue vor dem NS-Dokumentationszentrum aufzustellen

Kölner Stadtanzeiger vom 24. Januar 2025 zum Skandal um das «Trostfrauen»Denkmal als PDF.

Liste für Unterstützer:innen, mit der Unterschriften gegen das Verbot gesammelt wurden

Bericht der kurdischen Nachrichtenagentur ANF (Ajansa Nûçeyan a Firatê) vom 29.1.2025 zur Aufstellung des Denkmals vor dem NS-Dok.

Kommentar des Kölner Stadtanzeigers vom 1.2.2025.

Artikel des Kölner Stadtanzeigers vom 2. Februar 2025 zum Beschluss der Bezirksvertretung Köln-Innenstadt, dass die Statue aufgestellt werden soll.

Bericht über den Verlauf des Zensur-Konflikts um die Friedensstatue in Köln

Interview des Radio Dreyeckland mit Karl Rössel, Kurator der Ausstellung, am 27. Februar 2025 mit dem Titel «Ein Fahrrad für die Befreiung Europas»

Der Artikel des Kölner Stadtanzeigers vom 7. März 2025 zur Eröffnung der Ausstellung in Köln

Der Artikel der Badischen Zeitung vom 6. März 2025 zur Veranstaltungsreihe «Unsere vergessenen Befreier – (De)koloniale Perspektiven auf den Zweiten Weltkrieg» vom 11. März bis 3. Juni 2025

Rundfunkbeitrag von WDR-Cosmo (7. März) zur Eröffnung der Ausstellung

Ein Beitrag des südnordfunk des iz3w zum Konflikt um die Friedensstatue

Ein Bericht des Neuen Deutschland vom 15. März 2025 zur Ausstellung

Artikel aus dem Online-Portal FILMSZENE/KÖLN zur cineastischen Hommage an Theodor Wonja Michael Und ein Interview mit Karl Rössel im selben Portal

Englischsprachiger Artikel der Zeitschrift Hani in Korea vom 12.3.2025

25. März 2025: Bericht auf Spiegel-Online (leider mit Bezahlschranke) bestätigt japanische Intrigen gegen die Aufstellung der FRIEDENSSTATUE in Köln
Jetzt musste auch der Pressesprecher der Stadt Köln eingestehen, dass es Kontakte mit japanischen Stellen wegen der Aufstellung der FRIEDENSSTATUE vor dem NS-Dokumentationszentrum gegeben hat. Spiegel Online zitiert zudem aus einem Brief, der vom japanischen Generalsekretariat in Düsseldorf an ein Mitglied der Bezirksvertretung Innenstadt gesendet wurde, um den Dringlichkeitsbeschluss zur Genehmigung der FRIEDENSSTATUE zu verhindern. Darin wird darauf verwiesen, dass die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker doch auch Verständnis für das japanische Anliegen habe. 
Die Behauptungen der OB, des städtischen Pressesprechers und ihres Internationalen Amtes, bei der versuchten Verbannung der FRIEDENSSTATUE aus dem öffentlichen Raum hätte es sich nicht um eine Gefälligkeit gegenüber regierungsamtlichen japanischer Geschichtsrevisionisten gehandelt, sind damit endgültig als das entlarvt, was sie von Anfang an waren: als Lügenmärchen!

Die jungle world am 27.3.2025 über die Veranstaltung „Mut und Widerstand – Die Resilienz Schwarzer Deutscher während des NS-Regimes“ mit Katharina Oguntoye im FORUM Volkshochschule am 20. März 2025

Reportage im französischsprachigen Programm „Vu d’Allemagne“ der Deutschen Welle: Un autre regard sur l’histoire de la Seconde Guerre mondiale (28.3.2025, 12:29 min.)

2. April 2025: Reportage über die Lesung „Afrika im (Welt-)Krieg“, die am 13.3.2025 im Kölner Literaturhaus stattfand, im französischen Programm der Deutschen Welle in der Sendung Pulsations vom 2.4.2025 (12’29 min.): https://www.dw.com/fr/se-souvenir-de-lhistoire-à-travers-la-culture/audio-72114066

4. April 2025: NS-Dokumentationszentrum erinnert an „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“
von Jürgen Schön

21. April 2025: Lehrreiche Lektionen – Notizen zur laufenden Ausstellung „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ in Köln von Rainer Werning

Ein Interview mit Karl Rössel in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift konkret

3. Juni 2025: Sendung der Deutschen Welle zum Hip-Hop Tanztheater im Begleitprogramm der Ausstellung im Altenberger Hof: „À nos morts“, un hommage à tous les oubliés de l’histoire (in französischer Sprache)

Beiträge von Presse und Fernsehen aus Korea
über den Kölner Konflikt um die Friedensstatue:

https://www.hani.co.kr/arti/international/europe/1186015.html
https://m.hankookilbo.com/News/Read/A2025030914400001616
https://www.yna.co.kr/view/AKR20250309004400082
https://www.youtube.com/watch?v=VM2kkqdPQeI
https://www.hani.co.kr/arti/international/europe/1186241.html

Pressemitteilung zum Verbot der Kölner Oberbürgermeisterin, die koreanische Friedensstatue vor dem NS-Dokumentationszentrum aufzustellen

Der Konflikt um die Friedensstatue aus Korea

Erinnerung an sexualisierte Gewalt gegen Frauen in Köln unerwünscht?

Der Kölner Stadtanzeiger berichtete am 25.1.2025 über den Disput über die Entscheidung der Stadt Köln, die Aufstellung der Statue vor dem NS-Dok nicht zuzulassen.

In Köln formierte sich zivilgesellschaftlicher Protest gegen die Entscheidung der OB Reker:
• Pressemitteilung zum Verbot durch die OB Kölns
• Offener Brief an die OB, unterzeichnet von Persönlichkeiten und Gruppen/Initiativen und Oranisationen des öffentlichen Lebens
Liste für Unterstützer:innen, mit der Unterschriften gegen das Verbot gesammelt wurden. In kurzer Zeit kamen mehr als 100 Unterschriften von erinnerungspolitisch engagierten Initiativen und Einzelpersonen zusammen.

Die Präsentation des Themas im Asien-Kapitel der Ausstellung DIE DRITTE WELT IM ZWEITEN WELTKRIEG

Das obige Foto des «Trostfrauen»Denkmals in hoher Auflösung.

Bericht der kurdischen Nachrichtenagentur ANF (Ajansa Nûçeyan a Firatê) zur Aufstellung des Denkmals vor dem NS-Dok.

Der Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers über den Erfolg der Proteste und die Rücknahme des Verbots durch die Stadt Köln.

Das Finale des Langzeitprojekts im Frühjahr 2025 in Köln

Auf dieser Seite stellen wir Informationen und Bilder für Medienberichterstattung rund um die Ausstellung in Köln 2025 zur Verfügung. Die Bilder sind frei verfügbar, sofern sie im Kontext einer Berichterstattung über das Projekt «Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg» Verwendung finden.


Intensive japanische Intrigen gegen die koreanische Friedensstatue in Köln

Das Skript der Finnissage der Ausstellung in Köln am 1.6.2025

Ergänzungen aus anderen Städten und Ländern zur historischen Wanderausstellung 

Kunst gegen das Vergessen

Ergänzende Ausstellung mit künstlerischen Reflexionen zu Folgen des Zweiten Weltkriegs
aus Afrika, Asien und Ozeanien
Vom 8. März bis 1. Juni im Kellergewölbe des Kölner NS-Dokumentationszentrums

Die beteiligten Künstler:innen sind: 
Amado Alfadni (Ägypten/Sudan)
Moustapha Boutadjine (Algerien/Frankreich)
Jan Banning (Indonesien/Niederlande)
Frank van Osch (Indonesien/Niederlande)
IkkibawiKrrr (Südkorea/Pazifik)
Ali Cobby Eckermann (Australien) – Die Schautafel über den vergessenen Aboriginal-Soldaten

Vernissage der Ausstellung am 7. März im
NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Rede zur Eröffnung der Ausstellung von Karl Rössel hier
Grußworte der Kurator:innen Christa Aretz und Karl Rössel hier

Fotos von Begleitveranstaltungen zur Ausstellung in Köln

Pressemitteilungen und -berichte
Pressefotos
Presseberichte
Die Ausstellung als Booklet im PDF-Format zum Download

Das Plakat zur Ausstellung

Der Trailer zum Ausstellungsprojekt

Zur Ausstellung gab es ein umfangreiches Begleitprogramm

Dieses Begleitprogramm bestand aus einer Filmreihe, Vorträgen von internationalen Gästen, Lesungen, Führungen, (Tanz)Theater-Aufführungen und einer Kundgebung gegen sexualisierte Gewalt gegen Frauen am Internationalen Frauentag (8. März 2025).
Filmreihe zur Ausstellung
Schulveranstaltungen zur Ausstellung
Brasilienveranstaltung
Türkeiveranstaltung
Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag

Zensurversuch der Kölner Oberbürgermeisterin gescheitert

Die Friedensstatue steht seit dem 4. Juni 2025 in Bonn

Friedensstatueinbonn

Nach der Finissage der Ausstellung
DIE DRITTE WELT IM ZWEITEN WELTKRIEG
im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln
ist die koreanische Friedensstatue,
die recherche international e.V.
dort von Anfang März bis zum 1. Juni
aufgestellt hatte, weitergewandert: 
Sie steht nun vor dem Frauenmuseum in Bonn. 
(Im Krausfeld 10, 53111 Bonn, Website: https://frauenmuseum.de/)

Medienberichte über die (Wander-)Ausstellung 2009 – 2018

Medienberichte aus verschiedenen Städten vom Jahr der Premiere der Ausstellung 2009 bis 2018.
Weitere Presseberichte über die Ausstellung finden sich in den Rubriken «Orte und Termine» für die A0-, A1- und A2-Versionen.

Performance von William Kentridge zur Rolle Afrikas im Ersten Weltkrieg

Performance von William Kentridge, Südafrika (u.a.) zur Rolle Afrikas im Ersten Weltkrieg bei der Ruhrtriennale 2018:
The Head and The Load
9.-12. August, Kraftzentrale, Duisburg
(Am 10. August um 20 Uhr in Anwesenheit von William Kentridge)

Aktion 3. Welt Saar zum 75. Jahrestag der Befreiung

Pressemitteilung der Aktion 3. Welt Saar vom 7. Mai 2020 zum 75. Jahrestag der Befreiung
Die „Aktion 3.Welt Saar“ hat zum 75 Jahrestag der Befreiung, dem Sieg der Alliierten über Nazi-Deutschland am 8.5.1945, eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der sie fordert, die „NS Erinnerungsarbeit auf neue Füße“ zu stellen. Hier

Performance on the role of Africa in World War I

8 – 12 August 2018:
Performance on the role of Africa in World War I
at the Ruhrtriennale – Festival of the arts 2018
The Head and The Load
William Kentridge, Philip Miller, Thuthuka 
9.-12. August, Kraftzentrale, Duisburg

Further material in english: 

Africa and the First World War: A Bibliography by Oliver Schulten
here
Article on East-Africa in World War I by Oliver Schulten 
here

Twisted History

The Third World’s omission from Second World War historiography, as in the example of Africa
Lecture by Karl Rössel (recherche international e.V., Cologne, Germany) held at the University of Lucerne (Switzerland) in 2011, revised and updated for the presentation during the exhibition 
„The Third World in World War II“ in South Africa in 2017. 
here

Press Photos

On this site, we have provided some of the panels and some of the photos used in the exhibition for media coverage. These pictures are free to use if intended for media coverage of the project „The Third World in World War II“.
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The Exhibition Tour in South Africa

English version of the exhibition for South Africa
In 2016, an English version of the exhibition was produced (size A1).
In January 2017, it was sent to South Africa to be presented in different cities over several years, the premiere taking place on February 28, 2017 in the Castle of Good Hope in Cape Town. It was shown in Cape Town till June, from July 2017 onwards in Pretoria (Freedom Park), from January 2018 in Johannesburg (Holocaust & Genocide Centre) and from mid-2018 to mid-2019 in the Steve Biko Centre in King Williamstown. From October 2019 till March 2020, the exhibition was presented by the Desmond & Leah Tutu Legacy Foundation in Cape Town.
Presentations in further cities in South Africa might follow.
Places and dates of the exhibition in South Africa: here
recherche international hopes, that the exhibition will also tour to other anglophone countries in Africa and elsewhere.  
Table of content of the exhibition in English: here
Setting up the exhibition — instructions here
Content of the flight case for the English exhibition: here
Photos of the flight case of the exhibition: here
Instructional material: Work Sheets for Students & Teachers Answer Sheets: here
Posters to annouce the exhibition in South Africa: here
Presentation of the exhibition in South Africa by ANC-veteran Denis Goldberg: here
Live Performance of MOMENTS IN A LIFE (autobiographical essays) by Denis Goldberg (initiator of the exhibition in South-Africa) set to music and performed at the Stellenbosch Chamber Music Festival in July 2016: here
Website of Denis Goldberg: www.denisgoldberg.org
Bio of Karl Roessel, curator of the exhibition here

Report of the Denis Goldberg Legacy Foundation (here)

Speech by Karl Rössel at the opening of the exhibition on 28 February 2017 at the Castle of Good Hope in Cape Town. (here)

Cape Town TV – Between the Lines, March 16, 2017:
South African journalist John Matisonn talks with Karl Rössel about the content and the background of the exhibition „The Third World in World War II“. (Youtube-link)

Report on the exhibition in Cape Town at CGTN (Chinese Global Television Network)
(Youtube-link) https://youtu.be/rsQAxOtTDzo

Symposium:  “Forgotten Liberators – A Decolonised History of the Third World in World War II”: 
accompanying the opening of the exhibition at the Steve Biko Centre, one Zotshie Street, Ginsberg, King William’s Town (eQonce), Eastern Cape, South Africa
Info: here

The exhibition at the Desmond & Leah Tutu Foundation
Invitation by the Desmond & Leah Tutu Legacy Foundation and the Denis Goldberg Legacy Foundation to schools to use the exhibition as part as their history lessons: (here)

Three assigments to stimulate learners interest based on the exhibition: (here

The Exhibition Tour in South Africa

Nazi-Kollaborateure aus dem Nahen Osten, Indien und Argentinien

Landeszentrale für politische Bildung – Hamburg:
Der Palästinenserführer Mohammed Amin al-Husseini
und andere Nazi-Kollaborateure aus dem Nahen Osten, Indien und Argentinien

Vortrag von Karl Rössel (recherche international e.V.)
Donnerstag, 31. August 2023, 18.30 Uhr
Ort: Tschaikowsky-Saal I Tschaikowskyplatz 2 I 20355 Hamburg

Mit Nazis gegen Juden

Zur Tradition des eliminatorischen Antisemitismus im Nahen Osten seit dem Zweiten Weltkrieg und seiner Verharmlosung hierzulande bis in die Gegenwart
Vortrag von Karl Rössel (recherche international e.V.) im Rahmen der Aktionswochen gegen AntisemitismusDonnerstag, 30. November 2023, 20.00 Uhr, Weingut Andreas Dilger, Urachstr. 3, Freiburg
Infos zum Inhalt der Veranstaltung hier
Infos zum Programm der Aktionswochen gegen Antisemitismus 2023 in Freiburg:
https://respect-freiburg.net/aktionswochen-gegen-antisemitismus-2023-in-freiburg/
Eine gekürzte Fassung des Vortrags erschien im Januar 2025 in der Wochenzeitschrift „jungle world“ (Nr. 2, 11. Januar 2024): hier
In voller Länge ist der Vortrag im Südnordfunk des iz3w zu hören:
https://www.iz3w.org/aktuell/vortrag-karl-rössel-mit-nazis-gegen-juden

Trauerfeier von Doǧan Akhanlı

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Assoziation A – In Memoriam Denis Goldberg (2020)

In Memoriam Denis Goldberg, Bürgerrechtler und Mitkämpfer Nelson Mandelas (1933-2020)

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Abschied von Doğan Akhanlı (Oktober/November 2021)

Hier der Nachruf von recherche international e.V., Berichte und Fotos von der Trauerfeier sowie Hinweise auf Auführungen seines Hauptwerks «Madonnas letzter Traum» im Theater im Bauturm in Köln im Jahr 2022.

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Fotos und Gästebuch der Ausstellung in Leipzig

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Ein Leben für die Freiheit – Denis Goldberg

Hier eine Lesung von Denis Goldberg aus seiner Autobiographie mit Musikbegleitung.
Hier der Nachruf unseres gemeinsamen Verlags Assoziation A zum Tod von Denis Goldberg:Newsletter des Verlags Assoziation A (Hamburg/Berlin) vom 30. April 2020.
Hier der Nachruf von recherche international zum Tod von Denis Goldberg.
Hier  internationale Medienberichte zum Tod von Denis Goldberg (vom 27.4.-1.5.2020)
Am 8. Mai 2020 fand ein virtuelles „Public Memorial“ für Denis Goldberg („Struggle Hero and so much more“) statt. Aufgrund der Corona-Krise konnten die Reden – von Familienmitgliedern, Kampfgefährten und Südafrikas Präsident Cyril Ramphosa – nur online gehalten werden. Das südafrikanische Fernsehen SABC übertrug die bewegende Gedenkveranstaltung live. Auf der von Denis Goldberg gegründeten Stiftung für ein „House of Hope“ ist sie weiterhin zu sehen: hier.
Website of Denis Goldberg: www.denisgoldberg.org

Freiherr vom Stein-Gymnasium

Ankündigung der Ausstellung in der Aula des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums in Betzdorf-Kirchen

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Press Photos / Pressefotos

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Orte und Termine der Ausstellungstournee in Südafrika

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Performance zur Rolle Afrikas im Ersten Weltkrieg

Performance von William Kentridge, Südafrika (u.a.) zur Rolle Afrikas im Ersten Weltkrieg bei der Ruhrtriennale 2018:
The Head and The Load
9.-12. August, Kraftzentrale, Duisburg
(Am 10. August um 20 Uhr in Anwesenheit von William Kentridge)

Verdrehte Geschichte

Die Ausblendung der Dritten Welt aus der Historiografie des Zweiten Weltkriegs am Beispiel Afrikas
Von Karl Rössel (recherche international e. V.)
In: Monika Hölscher, Viola Krause, Thomas Lutz (Hrsg.): Geschichte und Geschichtsbilder. Der Erste und Zweite Weltkrieg im internationalen Vergleich
Hessische Landeszentrale für politische Bildung, POLIS 57, Wiesbaden 2016
hier

Carlo Abbamagal – ein Äthiopier in der italienischen Resistenza

Ein Radiobeitrag (hier und als mp3-download) und ein Artikel (hier) über einen äthiopischen Partisan in der italienischen Resistenza von Nadja Bennewitz

Fotos der Ausstellung in Prora (Rügen)

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Press Photos / Pressefotos

In this site we provide some of the panels and some of the used fotos of the exhibition for media coverage. These pictures are free to use as far as they are used in the context of media coverage on the projekt „The Third World in World War II“.

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Panel with title of the exhibition
(Source: recherche international e.V.)

                      
 

African soldiers of the British colonial Army
(Source: Imperial War Museum, London)

Afrikanische Kolonialsoldaten 1939 in einem französischen Schützengraben

1939: Colonial soldiers from Africa in French trenches
 (Source: S.I.R.P.A., France)  

 

August 1944: Local porters for the Allies at the front-line in the mountains of New Guinea
(Source: National Archives, U.S. Army Signal Corps)

Colonial soldiers from Africa in winter 1944 in Northern France
(Source: S.I.R.P.A., France)

North Pacific 1944: Chamorro woman after the liberation of Guam from Japanese occupation
(Source: National Archives, U.S. Marine Corps)
   

Alice Cherki, writer, psychiatrist and victim of the anti-Semitic laws inforced in Algeria by the French collaborators of the Vichy-Regime.
Listening station 10 of the exhibition. 
(Source: recherche international e.V.)

Hwang Kum-Ju, South Corea, was abducted and abused by the Japanese Military at the age of 19.
Listening station 5 of the exhibition.
(Source: recherche international e.V.)

Biuku Gasa, local scout for the Allies on the Solomon Islands, saved the live of John F. Kennedy:
„Without me, there would have been no US president John F. Kennedy“.
Listening station 9 of the exhibition.
(Source: recherche international e.V.)

Video I with the title „Forgotten Liberators“ shows 200 portraits of men and women from third world countries, who fought against the facist powers in WWII
(Source: recherche international e.V.)

Photos from South Africa:  

May 1940: Recruting of Cape Corps voluteers
(Source: Department of Defence Documentation Centre, Pretoria)

Training of soldiers of the Cape Corps
(Source: Department of Defence Documentation Centre, Pretoria)

Preparation of soldiers from South Africa for attacs with poison gas by Italian troops in Ethiopia
(Source: Department of Defence Documentation Centre, Pretoria)

Native Military Corps
(Source: Department of Defence Documentation Centre, Pretoria)

Wheet for the Allied troops loaded on ships in a South African harbour
(Source: Department of Defence Documentation Centre, Pretoria)

The 6. South African transport division in Italy
(Source: Department of Defence Documentation Centre, Pretoria)

No guns for black solidiers: Guarding a dam during WWII with a spear (Seite 88 unten)
(Source: Department of Defence Documentation Centre, Pretoria)

Prisoners of war from South Africa in the North African desert
(Source: Bundesarchivm Koblenz, Germany)

South African troops on their way to Madagascar
(Source: Department of Defence Documentation Centre, Pretoria)

The Guardian, 10.11.1941: Soldiers demand post-war security

South African Field Marshal Jan Christian Smuts talking to black solidiers in North Africa
(Source: Department of Defence Documentation Centre, Pretoria)

WWII veteran Paul Stevens in front of the Ex-Servicemen’s Club in Cape Town
(Source: recherche international e.V.)

WWII veterans from Soweto
(Source: recherche international e.V.)


Cape Corps veterans (from left to right):
Peter Hartzenberg (prisoner of war in Tobruk, North Africa), Dennis Norman Marthinus (trompet player in a military band),
Frank Kyzer (driver in North Africa)
(Source: recherche international e.V.)

WWII veteran Frank Kyzer (participated as driver in the battle of Sidi Rezegh in North Africa)
(Source: recherche international e.V.)

Premiere der Ausstellung in Berlin

Englisch

 
Our victims don’t count
The Third World in World War II
For more than 12 years a collective of free-lance journalists, called “Rheinisches JournalistInnenbüro” and based in Cologne is trying to overcome the eurocentric views on the history of World War II, supported by a group of researchers called “Recherche International e.V.”.
The first result of the research in 30 countries over a whole decade was the publication of the book “Unsere Opfer zählen nicht – Our victims don’t count” in 2005, followed by a special educational edition for teachers and schoolkids, which was published in 2008.
On September 1st, the 70s anniversary of the beginning of WWII in Europe (!), an exhibition on the forgotten role of third world countries and people was presented for the first time in Berlin (Uferhallen im Wedding) to tour afterwards through different cities in Germany, Switherland and Austria probably until the end of 2013.
Recherche International e.V. is still hoping to find a publishing house for an English edition of the book “Our victims don’t count”, which was selected by 24 critics in Germany as the most important non-fiction book of the month, when it came out.
We also are still looking for funds to produce an English version of the exhibition (in a small format A1), so that it could be presented in English-speaking countries in Africa, Asia and Oceania.
Contact:
Recherche International e.V.
c/o Karl Rössel
Kuenstr. 35
D – 50733 Köln
Tel.: ++49 (0)221 – 239714

A European Project Digitising Films From And About World War

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„Die vergessenen Afrikaner“

Sendung des Schweizer Radios SRF2 Kultur

Am 25. August sendete das Schweizer Radio (SRF 2 Kultur) eine einstündige Hörfunksendung über „Die vergessenen Afrikaner“ im Zweiten Weltkrieg mit Originaltönen von Zeitzeugen und Interviewbeiträgen über das Projekt von  Recherche International. Die Sendung ist im Archiv des Senders SRF nachzuhören unter:
http://www.srf.ch/sendungen/kontext/die-vergessenen-afrikaner

„Only Bullets Don’t Differentiate between Blacks and Whites“

Already written in 2002, but gives a good  idea, what it is all about.
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Geschichte und Geschichtsbilder

Tagung der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung

29. – 31. OKTOBER 2015
Programmflyer hier

Petition 206 of the Foundation of Japanese Honorary Debts

Petition 211 of the Foundation of Japanese Honorary Debts (NGO in the Netherlands) addressed to the PM of Japan: here

Diskussionsveranstaltung in Leipzig

„Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ – Zum Hintergrund einer Ausstellung
16. April 2015, 19 Uhr, Albertina (Beethovenstr. 6)
Flyer zur einführenden Diskussionsveranstaltung (am 16.4.2015)  hier

Petition 206 of the Foundation of Japanese Honorary Debts

Petition 206 of the Foundation of Japanese Honorary Debts (NGO in the Netherlands) addressed to the PM of Japan: here

NEUERSCHEINUNG

 Verfolgung, Flucht, Widerstand und Hilfe außerhalb Europas im Zweiten Weltkrieg
Unterrichtsmaterialien zum Ausstellungsprojekt „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“
Herausgeber: Pädagogisches Zentrum FFM – Fritz Bauer Institut & Jüdisches Museum Frankfurt, 2013
Ausführliche Informationen (mit Bestelladresse und Inhaltsverzeichnis)

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Petition 197 of the Foundation of Japanese Honorary Debts

Petition 197 of the Foundation of Japanese Honorary Debts (NGO in the Netherlands) addressed to the PM of Japan: here

LEE OK-SEON, ZEITZEUGIN AUS KOREA AUF RUNDREISE

Lee Ok-Seon

Die Verschleppung Hunderttausender Frauen aus Asien und der Pazifikregion in japanische Militärbordelle ist in der (Wander-)Ausstellung „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ ausführlich dokumentiert. Seit deren Premiere im September 2009 hat der Korea-Verband in zahlreichen Ausstellungsstädten Begleitveranstaltungen zum Thema organisiert.  Mit Lee Ok-Seon wurde erneut eine der letzten überlebenden Zeitzeuginnen aus Korea zu einer Rundreise von Darmstadt über Köln und Hamburg bis Berlin im August/September 2013 eingeladen.

Projekt: Schüler führen Schüler durch die Ausstellung in Frankfurt

Schüler führen Schüler durch die Ausstellung in Frankfurt – hier ein Artikel der Frankfurter Rundschau vom 23. Januar 2013 als PDF.
Ein Projekt des Abendgymnasiums in Zusammenarbeit mit dem Historischen Museum Frankfurt, dem Pädagogischen Zentrum des Fritz-Bauer-Instituts und dem Kurator der Ausstellung Karl Rössel: Internet-Site hier.
Projektbescheinigungen für Schülerinnen, die Klassen durch die Ausstellung im Historischen Museum Frankfurt geführt haben: hier

Veranstaltung mit Karl Rössel und Levi Salomon in der Jüdischen Gemeinde (Berlin)

Nazikollaborateure in der 3. Welt  und ihre deutschen Apologeten
am Beispiel des Nahen Ostens

Montag, 7. September, 19 Uhr
Oranienburger Straße 28-30
10117 Berlin

Levi Salomon
Beauftragter für die Bekämpfung des Antisemitismus.
Vorsitzender des „Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus“ (Jüdische Gemeinde zu Berlin)

Karl Rössel
Recherche International e.V., Rheinisches JournalistInnenbüro (Köln), Kurator der Ausstellung: «Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg»
Hier der Link zum Referat Karl Rössels

Kölner Bilz-Preis 2012 an Recherche International e.V.

Presseerklärung der Bilz-Stiftung
Preisverleihung am 20.12.2012 im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln
Laudatio des Schriftstellers Peter Finkelgruen.

Ein Bericht de Kölner Stadtanzeigers vom 28.12.2012 sowie die Glückwünsche des Kölner Oberbürgermeisters Roters an das Liebe Team von Recherche International.

Die Dritte Welt im Ersten Weltkrieg

2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkriegs zum 100. mal. Schon jetzt ist absehbar, dass das Thema in den meisten Publikationen, Zeitungsartikeln und Fernsehsendungen wieder fast ausschließlich aus eurozentrischer Perspektive behandelt wird und Kriegsfolgen für den Rest der Welt ignoriert werden. Um so verdienstvoller ist die Artikel-Serie zur Kolonialgeschichte des Ersten Weltkriegs, die seit Mitte 2013 in der internationalistischen Zeitschrift iz3w aus Freiburg erscheint (www.iz3w.org). Im Dezember 2013 folgte darin auch ein Beitrag von Karl Rössel von Recherche International e.V. über Kolonialsoldaten im Ersten Weltkrieg, der in der nächsten iz3w-Ausgabe im Februar 2014 fortgesetzt wird.
Der erste Teil des Beitrags („Die Front ist die Hölle“) ist hier nachzulesen, der zweite Teil hier.

Wanderausstellung vom 1. bis 30. September 2009 in Berlin

Wanderausstellung vom 1. bis 30. September 2009 in Berlin

Eröffnung: 1. September 2009, 19.00 Uhr
Uferhallen
Uferstr. 8-11
13357 Berlin (Wedding)
Öffnungszeiten: Täglich 11 bis 19 Uhr (bei Veranstaltungen länger)

Annes Schweigen – Neues Theaterstück von Dogan Akhanli

Annes Schweigen – Neues Theaterstück von Dogan Akhanli (Schriftsteller und Mitarbeiter von Recherche International e.V.) in Berlin, Kiel und Köln.
Ein deutsch-türkisch-armenisches Gemeinschaftsprojekt über die Verdrängung von Geschichte und Möglichkeiten der Identitätsfindung.
Weitere Informationen und Aufführungstermine hier, sowie ein Porträt des Autoren im Kölner Stadtanzeigers vom 10.1.2013 hier.

Englischsprachige Übersetzung der Ausstellung

Im
Auftrag des Historischen Museums in Frankfurt hat Recherche
International e.V. die Ausstellung ins Englische übersetzt. Die
Übersetzung wird in Frankfurt englischsprachigen BesucherInnen als
Hand-Out zur Verfügung gestellt. Damit ist auch die Voraussetzung für
die Produktion englischsprachiger Ausstellungen gegeben, sofern die
nötigen Mittel dafür bereit gestellt werden. Erste Interessenten an
einer englischsprachigen Ausstellung gibt es in Südafrika und Nigeria.
Weitere können sich bei Recherche International e.V. melden:
karl.rossel@rjb-koeln.de

Zweite korrigierte und erweiterte Auflage der Unterrichtsmaterialien

Unterrichtsmaterialien, 2. Auflage

Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg

November 2012

Preis: 15 Euro bzw. 20 Euro (inkl. Versand Inland)

25 Euro (inkl. Versand Ausland)

Die Unterrichtsmaterialien können hier als PDF heruntergeladen werden.

Die Unterrichtsmaterialien enthalten Hintergrundtexte, historische Quellen und Berichte von Zeitzeugen zu Folgen des Zweiten Weltkriegs in Afrika, Asien und Ozeanien. Fotogalerien, Zeittafeln, Karten und persönliche Erinnerungen von Kriegsteilnehmern erleichtern den Einstieg ins Thema.

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Zweite korrigierte und erweitere Auflage der Unterrichtsmaterlien

Unterrichtsmaterialien, 2. AuflageZweite korrigierte und erweitere Auflage der Unterrichtsmaterlien
im November 2012 erschienen.
Bestellungen unter:  karl.roessel@rjb-koeln.de
(mehr …)

Die nächsten Ausstellungstermine

Die Große Ausstellung:

Frankfurt am Main, (Historisches Museum), 27. September 2012 bis 7. April 2013. Die Internetseite des Historischen Museum Frankfurt mit der Vorschau auf die Ausstellung finden Sie hier. Eine Seite aus der Jahresgabe des Museums (Aura) über die Ausstellung hier als PDF. Das Historische Museum Frankfurt sucht ZeitzeugInnen für lokale Ergänzung zur Ausstellung, nachzulesen hier.
Hier der Flyer des Frankfurter Museums zur Ausstellung.
Die Rede zur Ausstellungseröffnung von Karl Rössel finden Sie hier.

Ein Artikel aus der Tageszeitung „Die Welt“ vom 9.10.2012 zur Ausstellung in Frankfurt. Ein Bericht der Deutschen Welle auf deren Webseite.
Schüler führen Schüler durch die Ausstellung in Frankfurt – hier ein Artikel der Frankfurter Rundschau vom 23. Januar 2013 als PDF.
Ein
Projekt des Abendgymnasiums in Zusammenarbeit mit dem Historischen
Museum Frankfurt, dem Pädagogischen Zentrum des Fritz-Bauer-Instituts
und dem Kurator der Ausstellung Karl Rössel: Internet-Site hier.

13. April bis Ende Juni: Hamburg (KZ Gedenkstätte Neuengamme). Hier ein
Artikel aus der Museumsbeilage des Hamburger Abendblattes vom 25.2.2013
zur Eröffnung der Ausstellung in der Langen Museumsnacht am 13. April
2013. Hier das Begleitprogramm der Hamburger Ausstellung als PDF.

Die A1-Version der Ausstellung:

Grünberg,
11. Januar bis 30. April 2013
(Museum im Spital)
Hier das Plakat zur Ausstellung, und hier der Flyer.
Hier finden Sie die Eröffnungsrede von Karl Rössel als PDF zum download.


Die A2-Version der Ausstellung:

Heppenheim, Anfang Januar bis Anfang April 2013 (Odenwaldschule)

NEU: Tasume le feu – Spielfilm aus Burkina Faso über Kolonialsoldaten auf DVD erhältlich!


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Veranstaltungspaket der „AG Trostfrauen“ im Koreaverband

Die AG Trostfrauen im Koreaverband hat einen Flyer herausgegeben, mit dem sie ihr Veranstaltungspaket für Begleitprogramme zur Ausstellung oder gesonderte Auftritte vorstellt.
Vom Beginn der Ausstellungs-Tournee Ende 2009 bis Anfang 2012 hat der Korea-Verband 16 Vorträge in 10 Städten gehalten und dabei 1300 Interessierte erreicht. 
Weitere Veranstaltungen folgten und folgen, so z.B. eine Rundreise mit Lee Ok-Seon, einer der letzten überlebenden Zeitzeuginnen aus Korea, im August/September 2013 von Darmstadt über Köln und Hamburg nach Berlin.
Das Veranstaltungspaket des Koreaverbandes bietet vier Module (Film, Vortrag, Fotoserie und Ausstellung).  Diese können als Paket von Schulen, Bildungseinrichtungen und Organisationen gebucht werden. Anhand des konkreten Materials werden die allgemeinen Themenbereiche Frauen- und Menschenrechte, Traumatisierung und Formen der historischen Aufarbeitung angesprochen.
Der Flyer steht hier zum Download zur Vefügung.

NEU: My Heart is not broken yet (Mein Herz hat nicht verloren)

NEU: Dokumentarfilm über den Kampf einer in japanische Militärbordelle verschleppten Koreanerin vor japanischen Gerichten
auf DVD zur Ausleihe bei Recherche International in Köln und beim Korea-Verband in Berlin erhältlich.
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8. Mai 2012: Vortrag und Buchvorstellung in Karlsruhe

8. Mai 2012, Karlsruhe (Infoladen): Vortrag und Buchvorstellung mit historischen Fotos und Originaltönen von ZeitzeugInnen. Mit Karl Rössel.
Das Einladungsplakat finden Sie hier zum Download.

Denis Goldberg bei der Ausstellungseröffnung in Essen

An der Eröffnung der Ausstellung in Essen im September 2011 nahm als Überraschungsgast auch Denis Goldberg teil, der als Kampfgefährte Nelson Mandelas 22 Jahre im
Zentralgefängnis von Pretoria inhaftiert war und dessen Biografie „Der
Auftrag“ Birgit Morgenrath von Recherche International übersetzt und
redigiert hat (hier). Goldberg zeigte sich in einem Grußwort beeindruckt von
der Ausstellung und will sich für die Präsentation einer
englischsprachigen Version in Südafrika einsetzen. (Hier sein Eintrag im Gästebuch der Ausstellung in Essen)

Gedenktafel für Weltkriegsopfer aus Tansania

Im Frühjahr 2011 war die Ausstellung „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ in Göttingen zu sehen. Julia Seifert gehörte damals zu den Betreuerinnen und bot Führungen durch das Afrika-Kapitel der Ausstellung an. Ein Jahr später schickte sie Recherche International dieses Foto, das sie bei einem Auslandssemester als Ethnologie-Studentin im Februar 2012 in Tansania gemacht hat.
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Die Ausstellung in Chur

Der Ausstellungszeitraum  in Chur (Schweiz), der ursprünglich bis Ende Januar 2012 im Bildungszentrum Gesundheit und Soziales dauern sollte, wird bis zum 25. Februar 2012 verlängert. Den Flyer mit Begleitprogramm können sie hier herunterladen. Die AusstellerInnen
haben auch eine eigene Internet-Site zur Ausstellung entwickelt: http://lernpfad.bgs-chur.ch/ausstellung/ . Den Bericht eines lokalen Schweizer TV-Senders können Sie hier anschauen. Den Beitrag von Karl Rössel zur Eröffnung der Ausstellung am 22.11.2011 können Sie hier downloaden. Hier gibt es einen Bericht des churermagazin vom 20. Dezember 2011 zur Ausstellung. Bilder der Ausstellung finden Sie hier auf unserer Seite.

125 SchülerInnen bei Eröffnung der A2-Ausstellung im Berufskolleg Essen

Der Saal war dicht gefüllt, als am Morgen des 15. Februar im Essener "Bildungspark" die A2-Version der Ausstellung mit einem Multimedia-Vortrag von Karl Rössel (Recherche International e.V.) vor 125 SchülerInnen und einigen LehrerInnen eröffnet wurde. Das moderene Berufsbildungszentrum wird von 1700 SchülerInnen besucht und die Ausstellung ist dort bis Anfang April zu sehen.

Die Ausstellung in der VHS Essen

(Foto: Bernhard Trautvetter)

Die große Version der Ausstellung ist vom 22. September bis 13. November in der Volkshochschule Essen zu sehen.
An der Eröffnung nahm als Überraschungsgast auch Denis Goldberg (2. von links) teil, der als Kampfgefährte Nelson Mandelas 22 Jahre im Zentralgefängnis von Pretoria inhaftiert war und dessen Biografie „Der Auftrag“ Birgit Morgenrath von Recherche International übersetzt und redigiert hat. Goldberg zeigte sich in einem Grußwort beeindruckt von der Ausstellung und will sich für die Präsentation einer englischsprachigen Version in Südafrika einsetzen. Hier ist er mit Günter Hinken, Fachbereichsleiter Politik der VHS Essen, Vera Dwors, Mitarbeiterin der Kulturkoordination EXILE und der VHS-Praktikantin Melanie Wischermann (von links) zu sehen.
Der Flyer zur Ausstellung hier (PDF-Download).
Die Eröffnungsrede von Karl Rössel am 22. September hier (PDF-Download).
Weitere Fotos zur Ausstellung in Essen hier.

Blinde Flecken auf der Leinwand

Artikelserie im iz3w
über Filme zur Rolle der Dritten Welt im Zweiten Weltkrieg
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Flucht nach Shanghai

Katalog zur Hamburger Ausstellung „atmen und halbwegs frei sein“ wegen Zensurdebatte mit chinesischen Kooperationspartnern Ende 2011 verspätet erschienen!
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Die A2-Ausstellungsversion im Haus der Stiftung Demokratie Saarland

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Begleitprogramm zur Ausstellung in Darmstadt

Das Begleitprogramm für die Ausstellung in Darmstadt (8. bis zum 19. August; Darmstadtium – Wissenschafts- und Kongresszentrum / UNESCO-Projektschulen) hier als PDF. Hier die Eröffnungsrede von Karl Roessel vom 8.8.2011. Hier ein Artikel zur Ausstellung im Darmstädter Echo.

SchülerInnen als AusstellungsführerInnen

Die Ausstellung im Erftgymnasium (Bergheim)
Fotos und Bericht hier
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Unbewohnte pazifische Inseln?

Wie sich die Ignoranz gegenüber den BewohnerInnen Ozeaniens von der Geschichtsschreibung über den Zweiten Weltkrieg bis zur Berichterstattung über die Atomkatastrophe von Fukushima nahtlos fortsetzt: Ein Interview mit Karl Rössel zum Thema in der Ausgabe 325 (Juli/August 2011) nachzulesen hier

Blockunterricht zur Ausstellung am Gymnasium Lechenich (Juni 2011)

Im Rahmen von Afrika-Projekttagen war die A2-Version der Ausstellung im Juni 2011 im Gymnasium Lechenich zu sehen. Ein Geschichts-Leistungskurs übernahm nicht nur die Hängung der Tafeln, sondern auch Führungen für andere SchülerInnen durch das Afrika-Kapitel der Ausstellung.
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Beispielhaft: Die historische Fakultät der Universität Luzern

Herausragend ist das Engagement der historischen Fakultät der Unversität Luzern in der Schweiz. Schon bei den Recherchen für das Buch „Unsere Opfer zählen nicht“ hatte Recherche International e.V. Kontakt zu Professor Aram Mattioli, der dort zeitgenössische Geschichte lehrt und dem die wichtigsten deutschsprachigen Publikationen zur italienischen Invasion in Äthiopien zu verdanken sind, mit der 1935 der Zweite Weltkrieg in Afrika begann.

Von Professor Mattioli eingeladen konnte Karl Rössel von Recherche International  2008 das Buch „Unsere Opfer zählen nicht“ in Luzern auf einer gemeinsamen Veranstaltung von Universität und Pädagogischer Hochschule Luzern vorstellen. Unter den mehr als 100 ZuhörerInnen waren mehrere ProfessorInnen, AssistentInnen und zahlreiche GeschichtsstudentInnen und zum Abschluss der Veranstaltung erklärte der Dekan der Pädagogischen Hochschule, Professor Kurt Messmer, dass es für alle Lehrenden und Lernenden von Uni und PH in Luzern zu einer Verpflichtung werden sollte, sich intensiver mit der Rolle der Dritten Welt im Zweiten Weltkrieg zu beschäftigen.
Das waren keine leeren Worte, denn auf seine Initiative hin wurde Karl Rössel 2009  zu einem weiteren Referat auf der Jahrestagung des „Geschichtslehrpersonenvereins“ aus dem Kanton Luzern eingeladen. Im Anschluss an diese Veranstaltung entstand die Idee, die (Wander-)Ausstellung zum Thema im Frühjahr 2011 nach Luzern zu holen und dort im Historischen Museum zu zeigen.
Auch bei der Realisierung dieser Idee und bei der Entwicklung des Begleitprogramms zur Ausstellungspräsentation bewies die historische Fakultät der Universität Luzern ein außergewöhnliches Engagement.
So wurde die Ausstellung in Luzern um eine lokales Kapitel ergänzt, das an algerische Spahis erinnert, die im Zweiten Weltkrieg aus Frankreich vor der Deutschen Wehrmacht in die Schweiz geflohen und in Triengen, einem Dorf nahe Luzern, interniert worden waren. Manuel Menrath, Assistent am historischen Seminar der Universität und Hauptorganisator der Ausstellungspräsentation in Luzern, hatte über die Begegnungen der Schweizer Dorfbevölkerung mit den afrikanischen Soldaten ein Buch publiziert und zwei Dutzend StudentInnen gestalteten mit seiner Hilfe eine eindrucksvolle Ergänzung zur Ausstellung im Museum. (siehe die Internetseite des Verlags)
Die Universität war in Luzern offiziell Veranstalter der Ausstellungspräsentation.
Das Plakat hing überall in der Hochschule und prangte auch auf dem Titel des Vorlesungsverzeichnisses der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät.
Raffael Fischer, Assistent am historischen Seminar, kreierte eine eigene Internetseite zum Ausstellungsprojekt für die Schweiz (www.3www2.ch).
Und zusammen mit der Pädagogischen Hochschule publizierte die Universität  anlässlich der Ausstellungspräsentation umfangreiche eigene Unterrichtsmaterialien über „Koloniale Spuren in der Schweiz“ (siehe: http://www.3www2.ch/documents/FremdeBilder.pdf).
Damit nicht genug, wurden an der Universität Luzern zahlreiche Lehrveranstaltungen mit thematischen Bezügen zur Ausstellung angeboten.
Darunter waren u.a. eine Vorlesung von Prof. Aram Mattioli über „die Geschichte des europäischen Rassismus“ und ein Hauptseminar über „moderne afrikanische Geschichte im Film“ sowie ein Proseminar von Manuel Menrath über verdrängte Geschichten (das mit ca. 70 StudentInnen völlig überfüllt war).
(Das Vorlesungsverzeichnis der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultär für das Sommersemester 2011 findet sich hier.)
Karl Rössel war von der historischen Fakultät eingeladen, ein Blockseminar mit Besuchen in der Ausstellung zu halten zum Thema: „Der japanische Krieg in Asien und Ozeanien und seine nachhaltigen Folgen bis in die Gegenwart“. Da dieses Seminar an zwei Wochenenden stattfand war der Teilnehmerkreis nicht so groß, aber einige StudentInnen wollten danach vertiefende Arbeiten zu Teilaspekten des Themas schreiben.
(Das Programm des Blockseminars findet sich: hier)
StudentInnen der Universität organisierten zudem Führungen für Schulklassen durch die Ausstellung und die Filmgruppe „Unilux“ präsentierte ein cineastisches Begleitprogramm im Foyer des Historischen Museums.
Darüber hinaus gab es von Anfang April bis Ende Mai 2011 eine Ringvorlesung zum Thema „Europas Afrika – Postkoloniale Spurensuche“, veranstaltet in Kooperation mit der Seniorenuniversität,
Bei der Auftaktvorlesung von Karl Rössel „Verdrehte Geschichte – Die Ausblendung der Dritten Welt aus der Historiographie des Zweiten Weltkriegs am Beispiel Afrika“  war an einem Dienstagnachmittag der größte Saal der Universität mit mehr als 350 Interessierten völlig überfüllt. (Die Vorlesung ist nachzulesen hier).
Auch die folgenden Veranstaltungen waren ähnlich gut besucht. U.a. referierten Prof. Aram Mattioli (Der Abessinienkrieg – Ein vergessenes Schlüsselereignis der Weltkriegsepoche), Manuel Menrath (Zentralschweizer Afrika-Vorstellungen vor dem Zweiten Weltkrieg) und Prof. Raffael Scheck aus den USA (Zwischen Massaker und Menschlichkeit – Die Behandlung der schwarzen französischen Kriegsgefangenen durch die deutsche Wehrmacht, 1940-1945).
Das gesamte Begleitprogramm der Universität Luzern zur Ausstellung findet sich hier.
Es zeigt beispielhaft, wie eine engagierte Auseinandersetzung mit dem Thema auch in Forschung und Lehre an Hochschulen aussehen kann. Recherche International hofft, dass auch deutsche Universitäten dadurch angeregt werden, sich ähnlich engagiert und ernsthaft mit der Rolle der Dritten Welt im Zweiten Weltkrieg auseinandersetzen und mit den historischen und politischen Schlussfolgerungen, die sich daraus für den Umgang mit Menschen aus Afrika, Asien, Ozeanien und Lateinamerika bis in die Gegenwart ergeben bzw. ergeben sollten.

Kölner NS-Dokumentationszentrum verzeichnet Rekordergebnisse für 2010

Juli 2011: Kölner NS-Dokumentationszentrum verzeichnet Rekordergebnisse für 2010. Dazu hat auch die Sonderausstellung „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ beigetragen.

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Website des französischen Rundfunksenders rfi


Zum 50. Jahrestag der afrikanischen Unabhängigkeit hat der internationale französische Rundfunksender rfi eine Internetseite zur Erinnerung an die afrikanischen Kolonialsoldaten in französischen Diensten eingerichtet (Le Site Tirailleurs). Darüber hinaus hat rfi auch eine Sammlung von Originaltönen und Radiobeiträgen unter dem Titel «Mémoires de Tirailleurs»auf drei CDs herausgegeben.

Ringvorlesung in Luzern

Verdrehte Geschichte
Die Ausblendung der Dritten Welt aus der Historiographie des Zweiten Weltkriegs am Beispiel Afrikas
Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Europas Afrika“
am Historischen Seminar der Universität Luzern am 1. März 2011
Karl Rössel (Rheinisches JournalistInnenbüro)
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Ausstellung zum jüdischen Ghetto in Schanghai

Die Ausstellung „atmen und halbwegs frei sein – Flucht nach Schanghai“ war bis zum 17. Juli 2011 im Museum für Hamburgische Geschichte zu sehen.

Der Katalog in deutscher und englischer Sprache ist in Planung. Wir werden an dieser Stelle auf ihn aufmerksam machen, wenn er erschienen ist.
Eine Übersicht über die Literatur, die zur Ausstellung „atmen und halbwegs frei sein – Flucht nach Schanghai“ im Museum für Hamburger Museum von Mai bis Juli 2011 angeboten wurde, findet sich hier

Zur Diskussion um den Begriff «Dritte Welt»

Beiträge der Antifaschistischen Linken International (A.L.I.) in Göttingen und von Karl Rössel (Recherche International/Rheinisches JournalistInnenbüro) zur Problematik und Einsetzbarkeit des Begriffs «Dritte Welt» anlässlich der Präsentation der Ausstellung in der Göttinger Alten Mensa im April/Mai 2011.
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Artikel der Badischen Zeitung zur Ausstellung


Artikel der Badischen Zeitung zur Ausstellung
Hier finden Sie einen Artikel der Badischen Zeitung vom 12. November 2010 zur Ausstellung.

Die nächsten Aufführungen

des Hiphop-Tanztheaters «Die vergessenen Befreier» («A NOS MORTS»)
 
Freiburg (22. März 2011, 11.00 Uhr Schulvorstellung; und 20.00 Uhr, E-Werk Freiburg) (Flyer hier zum Download)
Luzern (24. März 2011, 15.30 Uhr, Schulvorstellung; und 20.00 Uhr, Südpol) (Flyer hier zum Download)

Web-Site aus Luzern

Zur Präsentation der Ausstellung in Luzern (25. Februar bis 27. März 2011 im Historischen Museum) haben die Schweizer VeranstalterInnen eine eigene Internetseite entwickelt:
Recherche International e.V. dankt für dieses außergewöhnliche Engagement zur Verbreitung des Themas.

Pressekonferenz zum Tag der Menschenrechte 2010

2. Dezember 2010: Pressekonferenz im NS-Dokumentationszentrum zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2010

Hier das Programm zum Tag der Menschenrechte als Plakat und und als Postkarte zum Download (PDF) und hier die Einladung zur Pressekonferenz.

Begleitprogramm der Ausstellung in Luzern als PDF


Begleitprogramm der Ausstellung als PDF

Die Universität Luzern stellt das Begleitprogramm der Ausstellung im Historischen Museum Luzern (26. Februar bis 27… März 2011).
Luzern Titel

Hier als PDF zum Download.

Ausstellung vom 18. Februar bis 17. März 2010 in Wuppertal


Präsentiert von: Antirassistischen Initiative Wuppertal, der Bergischen Volkshochschule, der Stiftung W. und der Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz.
Die Programmübersicht der Veranstalter finden Sie hier und das Programmheft als PDF zum downloaden hier.

Reaktionen von SchülerInnen

Reaktionen einer Berufskolleg-Klasse
auf die Vorführung des Hiphop-Tanztheaters «Die vergessenen Befreier» am 4. Oktober 2010 in Köln (Bürgerzentrum Nippes – Altenberger Hof)

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Ausstellung vom 27. Oktober bis 8. November 2009 in Tübingen

Ausstellung vom 27. Oktober bis 8. November 2009
in Tübingen
in Kooperation mit RECHERCHE INTERNATIONAL und CLUB VOLTAIRE e.V.
Shedhalle Tübingen, Schlachthausstr. 13, 72074 Tübingen
Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 14.00 bis 19.00
Samstag und Sonntag 11.00 bis 20.00 Uhr
Samstag, 31.10.2009, 14.00 Uhr: Öffentliche Führung durch die Ausstellung mit Karl Rössel
Freitag, 06.11.2009, 20.00 Uhr: Filmvorführung „Frères de sang“

Neuer Dokumentarfilm aus Südkorea


(«63 Years On…» – «63 Jahre später…»)

bei Recherche international e.V. mit deutschen Untertiteln erhältlich!

Lesereise von Raffael Scheck

Raffael Scheck
Hitlers afrikanische Opfer
Die Massaker der Wehrmacht an schwarzen französischen Soldaten
 
Das vorliegende Buch untersucht einen bisher wenig beachteten Aspekt des Zweiten Weltkriegs, der das Bild der deutschen Wehrmacht in einem wichtigen Punkt revidieren wird. Bisher hatte die historische Literatur der Wehrmacht für den Krieg gegen Frankreich im Allgemeinen ein korrektes Verhalten bescheinigt, das in scharfem Kontrast zur deutschen Kriegführung im Osten stehe. Aufgrund der Archivquellen, die Raffael Scheck erschlossen hat, ist dieses Bild nicht mehr aufrechtzuerhalten. Damit ist auch die letzte Legende der Wehrmacht, die des «sauberen Westfeldzuges», nicht länger haltbar.

Deutschlandpremiere des Hiphop-Tanztheaters

O Terceiro Mundo na Segunda Guerra Mundial

Descarregar a exposição como um folheto em formato PDF

 Um Capitulo Suprimido da História

mapadomundo

Este mapa foi produzido para a exposição “O Terceiro Mundo na Segunda Guerra Mundial” pela recherche international e.V., Colónia, Alemanha. O mapa baseia-se no chamado “Projecção Peters”, que usa uma projecção de área igual para ilustrar a dimensão real das colónias e dos países das potências coloniais no início da Segunda Guerra Mundial.

Vorwort

Millionen Soldaten aus Afrika, Asien und Ozeanien haben im Zweiten Weltkrieg gekämpft, um die Welt vom deutschen und italienischen Faschismus sowie vom japanischen Großmachtwahn zu befreien. Sowohl die faschistischen Achsenmächte als auch die Alliierten rekrutierten in ihren Kolonien Hilfstruppen und Hilfsarbeiter oftmals mit Gewalt. Hunderttausende Frauen waren Opfer sexueller Gewalt. Rekruten aus den Kolonien mussten sich mit weniger Sold, schlechteren Unterkünften und geringeren Kriegsrenten als ihre «weißen Kameraden» zufrieden geben. Weite Teile der Dritten Welt dienten auch als Schlachtfelder und blieben nach Kriegsende verwüstet und vermint zurück. 

Doch so gravierend die Folgen des Zweiten Weltkriegs in der Dritten Welt auch waren, in der hiesigen Geschichtsschreibung kommen sie nicht vor. Dies zu ändern ist das Ziel eines historischen Langzeitprojekts, mit dem das Rheinische JournalistInnenbüro in Köln im Jahre 1996 begann und das seit 2000 von dem gemeinnützigen Verein Recherche International e.V. getragen wird.

Auf der Basis von zehnjährigen Recherchen in 30 Ländern entstand 2005 das erste deutschsprachige Buch zum Thema (nachdem vier Auflagen des Verlags Assoziation A vergriffen waren, publizierte die Bundeszentrale für politische Bildung seit Ende 2014 zwei ungekürzte, preisgünstige Paperback-Ausgaben, der 2019 eine dritte folgte).
Im Jahr 2008 erschienen zudem Unterrichtsmaterialien mit Originaltönen von Zeitzeugen auf beiliegender CD (zweite korrigierte und erweiterte Auflage 2012).

Die Rolle von Nazikollaborateuren in der Dritten Welt war im Mai 2009 Schwerpunktthema in der Zeitschrift in Berlin ihre Premiere, die auf großes öffentliches Interesse stieß und von der auch kleinere Versionen in A1 und A2 z. B. für Schulen zur Verfügung stehen.

Die verschiedenen Ausstellungsfassungen waren bis 2022 bereits an mehr als 60 Orten in Deutschland und in der Schweiz zu sehen.
Recherche international hat inzwischen auch eine englische Version der Ausstellung produziert, die nach ihrer Premiere von Februar bis Juni 2017 in Kapstadt durch mehrere Städten Südafrikas tourte. Sie war ab Juli 2017 in Pretoria zu sehen, ab Anfang 2018 in Johannesburg, von Mitte 2018 bis Mitte 2019 im Steve Biko Centre in King Williamstown. (siehe
hier), anschließend in der Desmond und Leah Tutu Foundation in Kapstadt und ab 2023 wird sie dauerhaft im Museum Castle of Good Hope in Kapstadt gezeigt.

Diese Internetseite begleitet die Ausstellung seit 2009. Sie bietet Aktuelles und Hintergrundinformationen zum Projekt, Orte und Termine mit Begleitprogrammen sowie Fotos und Gästebücher der (Wander-)Ausstellung, Hinweise auf Publikationen, Filme, ReferentInnen und ein Hiphop-Tanztheater zum Thema sowie Tipps für Veranstalter und Plakate zum downloaden. Es finden sich didaktische Materialien, Entwürfe für Unterrichtseinheiten und Arbeitsblätter für SchülerInnen, die die Ausstellung besuchen, sowie Aktionsbeispiele für Initiativen und Pressematerialien.

Anlässlich der eurozentrischen Gedenkfeiern zum 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkriegs bietet recherche international seit 2014 auf dieser Internetseite auch Hintergrundinformationen, Veranstaltungshinweise, Literatur- und Filmtipps zur Dritten Welt im ERSTEN Weltkrieg.

Das aufwändige Projekt war und ist auf Förderer angewiesen.

Recherche International e.V. bittet deshalb um Spenden auf das Konto 23 812 043 bei der Sparkasse KölnBonn, BLZ 370 501 98,  IBAN: DE07 3705 0198 0023 8120 43, SWIFT-BIC.: COLSDE33. Steuerabzugsfähige Spendenquittungen werden erteilt.

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Änderungen und Aktualisierungen der Datenschutzerklärung

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Aktuelles zur Ausstellung

Große Ausstellungsfassung

Mit einer letzten erweiterten Präsentation im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln ging die Tournee der großen deutschsprachigen Ausstellungsfassung im Frühjahr 2025 nach 16 Jahren und mehr als 60 Stationen hierzulande und in der Schweiz zu Ende.
Das dreimonatige Begleitprogramm in Köln mit 40 Veranstaltungen und Referent*innen aus 10 Ländern bildete für recherche international e.V. den Abschluss des Langzeitprojekts nach vier Jahrzehnten.
Damit die Ergebnisse auch weiterhin verfügbar bleiben, wurden Online-Versionen der Ausstellung in vier Sprachen erstellt (Deutsch, Englisch, Französisch und Portugiesisch). Wir bitten darum, den Link (ausstellung.3www2.de) und den QR-Code zu den Online-Versionen der Ausstellung zu nutzen und so weit wie möglich zu verbreiten.
Alle Informationen über das Kölner Finale der Ausstellungstournee finden sich hier

Ausstellungsversionen in A1 und A2

Die inhaltlich gleichen, aber in kleineren Formaten produzierten Ausstellungsversionen in A1 und A2 können weiterhin ausgeliehen werden.
Die A1-Version passt in eine Holzkiste, die kleinste A2-Version in einen Rollkoffer.
Beide Ausstellungsversionen sind ausleihbar beim:
Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung e.V. – FUgE

Oststr. 13, 59065 Hamm, Kontakt: Marcos da Costa

Tel. 02381-41511, Mobil: 0176-55178759

Email: dacostamelo@fuge-hamm.de
Die A1-Ausstellung wurde Anfang Juli 2025 beim Afro-Ruhr-Festival in Dortmund gezeigt und Anfang Oktober beim Kongress der Bundeskoordination Internationalismus (BUKO) in der Uni Kassel.
Eine weitere Präsentation ist vom 8. Mai bis 5. Juni 2026 in der Stadtbücherei Hagen in Vorbereitung.
Eröffung am 8. Mai 2026 mit Cheikh Djibril Kane.
Ausstellungsflyer und Online-Ankündigung hier 

Die Ausstellung im A2-Format war vom 16. September bis Ende 2025 in der Volkshochschule Osnabrück zu sehen.
Auch die A2-Ausstellung ist weiterhin bei FUgE in Hamm zu beziehen (Adresse s.o.).

TV-Berichte & Interviews

Interview von FilmInitiativ Köln e.V. mit dem frankoalgerischen Regisseur Mehdi Lallaoui (12 Min.), aufgezeichnet anlässlich der Präsentation seines Films EIN ANDERER 8. MAI 1945 – DIE MASSAKER VON SÉTIF IN ALGERIEN (LES MASSACRES DE SÉTIF, UN CERTAIN 8. MAI 1945) bei den Afrika Film Tagen Köln im September 2020.

Interview der südafrikanischen Fernsehanstalt Cape Town TV mit Karl Rössel (recherche international e.V.) anlässlich der Eröffnung der englischsprachigen Ausstellungsversion «The Third World in World War II» in Südafrika.
Ausgestrahlt am 15. März 2017 in der Sendung Between the Lines von John Matisson (zu Apartheidzeiten mehrfach verhaftet, später Medienberater von Nelson Mandela).

Bericht des chinesischen Fernsehsenders CGTN (Chinese Global Television Network) über die Ausstellungspräsentation in Kapstadt im Februar/März 2020

Live-Performance mit Lesung 
Denis Goldberg liest aus seiner Biographie (Moments in a life)
beim Stellenbosch Chamber Music Festival in Südafrika im Juli 2016.
Im September 2011 nahm an der Eröffnung der deutschsprachigen Ausstellung «Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg» in Essen als Überraschungsgast auch ANC-Veteran Denis Goldberg aus Südafrika teil. Er war von der Ausstellung so beeindruckt, dass er sich dafür einsetzte, eine englische Übersetzung davon auch in prominenten Locations in Südafrika zu zeigen. Deren Premiere in Kapstadt war im Februar 2017, eröffnet mit einer Rede von Denis Goldberg.
Als Kampfgefährte Nelson Mandelas war Goldberg 1963 zusammen mit diesem verhaftet und „wegen Hochverrats“ zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er musste 22 Jahre im Zentralgefängnis von Pretoria erdulden und kämpfte anschließend im Londoner Exil weiter für die Abschaffung der Apartheid.
2010 erschien im Verlag Assoziation A (Hamburg/Berlin) die deutsche Üversetzung seiner Biografie unter dem Titel «Der Auftrag – Ein Leben für die Freiheit», die Birgit Morgenrath von recherche international e.V. übersetzt und redigiert hatte.
Am 27. April 2020 ist Denis Goldberg verstorben. Die Live-Performance aus der  südafrikanischen Universitätsstadt Stellenbosch erinnert an sein «Leben für die Freiheit».

Filme

8. MAI 1945 – UNSERE GESCHICHTE ZÄHLT
Regie: Lionel Somé & Marie Köhler, Deutschland 2020, OF dt. m. engl. UT, 29 min.
75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs thematisiert die Stadt Köln in ihren Gedenkveranstaltungen im Jahr 2020 erstmals die massiven Kriegsfolgen außerhalb Europas, insbesondere in Afrika. So war das Internationale Amt der Kölner Oberbürgermeisterin schon Mitveranstalter bei der Präsentation von Filmen zum 8. Mai 1945 aus afrikanischer Perspektive bei den Afrika Film Tagen von FilmInitiativ Köln e.V. im September 2020. Am Freitag, den 18. Dezember 2020, folgte eine weitere Film- und Diskussionsveranstaltung zur Rolle Afrikas im Zweiten Weltkrieg, die aufgrund der Corona-Pandemie allerdings nur online stattfinden konnte. Sie wurde eingeleitet durch die experimentelle Filmcollage «8. Mai 1945. Unsere Geschichte zählt» des aus Burkina Faso stammenden Filmemachers Lionel Somé und der Medienkünstlerin Marie Köhler, die weitgehend auf Recherchen und Zitaten aus Publikationen von recherche international e.V. basiert.
Der Link zum Film hier
Weitere Hintergrundinformationen finden sich auf der Sonderseite der Stadt Köln

«AUCH AFRIKANER HABEN DAS ELSASS BEFREIT»
(«C’EST NOUS LES AFRICAINS… EUX AUSSI ONT LIBERÉ L’ALSACE»)
Regie: Petra Rosay & Jean Marie Fawer; Frankreich 1994; OF franz. m. dt. UT; 26 min.
In diesem Film kommen nordafrikanische Veteranen zu Wort, die zur Befreiung des Elsass (und damit auch Süddeutschlands) vom Nazi-Regime beigetragen haben. 500.000 Afrikaner kämpften 1944/45 für das «Freie Frankreich» und einige von ihnen blieben auch nach Kriegsende im Elsass. Sie wurden zwar «auf dem Papier Franzosen», fühlten sich aber auch ein halbes Jahrhundert später noch immer nicht als gleichberechtigte Bürger anerkannt.

Vorträge

Eröffnung der Ausstellung «Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg»
am 1. Juli 2020 in der Gedenkstätte Lager Sandbostel
Begrüßung und Vortrag von Karl Rössel (recherche international e.V.)

Französische Kolonialsoldaten in deutscher Kriegsgefangenschaft
Vortrag von Prof. Raffael Scheck

Schwarze Menschen im Nationalsozialismus
Vortrag von Dr. Susann Lewerenz

Die drei Vorträge wurden aufgezeichnet von der Gedenkstätte Lager Sandbostel im Rahmen der Präsentation der Ausstellung «Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg» von Juli bis Oktober 2020.

Führung durch die Ausstellung in Sandbostel

Online-Führungen durch vier Kapitel der Ausstellung «Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg», aufgezeichnet in der Gedenkstätte Lager Sandbostel im Juli 2020 (Link zur Seite der Gedenkstätte Lager Sandbostel).

1. Prolog/Einführung (17:30 Min.)

2. Afrika (37:30m Min.)

3. Asien (26 Min.)

4. Ozeanien (28 Min.)

Filmempfehlungen

Die folgenden Filme eignen sich besonders gut für Veranstaltungen zu verschiedenen Aspekten des Themas «Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg». Viele der Filme wurden von recherche international deutsch untertitelt und einige sind auch weiterhin mit deutschen Untertiteln ausleihbar wie in den filmographischen Angaben vermerkt ist.

AFRIKA

Camp de Thiaroye
Emitaï
Le Chant de mariées (The wedding song) 
Tasuma le feu
Tage des Ruhms
Jamal, Rachid, Roschdy, Samy… Die Enkel der «Tirailleurs»
Der Freund aus den Kolonien
«Auch Afrikaner haben das Elsass befreit»
Geschichte wird gemacht
Frankreich und seine Befreier
Eine Frage der Ehre
Blutsbrüder – Soldaten des Empires
Die Massaker von Sétif – Ein anderer 8. Mai 
Camp de Thiaroye
Emitaï
Le Chant de mariées
Tasuma, le feu
Sur le trace de Frantz Fanon
Thiaroye 44

ASIEN

Devils on the doorstep
Exil Shanghai
Nazn Moksori 2 – Habitual Sadness
Because we were beautiful
Unterwegs als sicherer Ort

OZEANIEN

Black Soldier Blues

SÜDAMERIKA

Die Rattenlinie – Fluchtwege der Nazis
Pakt des Schweigens – Das zweite Leben des SS-Offiziers Priebke
Sonny Boy
Cinema, Aspirinas e Urubus

USA

Blues March
Cree Code Talkers
Navajo Code Talkers: A Journey of Remembrance

SCHWARZE IM NATIONALSOZIALISMUS

Pagen in der Traumfabrik
Und wir waren Deutsche
Blues in Schwarz-Weiß – Vier Schwarze deutsche Leben
Afro.Talk – Drei Generationen im Gespräch


AFRIKA

Camp de Thiaroye

Regie: Ousmane Sembène/Thierno Faty Sow. Senegal 1989. Spielfilm. 147 Minuten.
DVD-Fassung: Französisch und Wolof mit französischen Untertiteln.
35mm-Fassung: Französisch und Wolof mit englischen Untertiteln.
Bewegender Spielfilm des bekanntesten senegalesischen Schriftstellers und Regisseurs über die reale Geschichte eines Massakers, das die französischen Streitkräfte 1944 in der Kaserne von Thiaroye am Stadtrand von Dakar an revoltierenden westafrikanischen Kriegsheimkehrern verübten. Die Kriegsheimkehrer, darunter Männer aus allen Teilen der Kolonie «Französisch Westafrika» (von Mali und Niger über Obervolta und Guinea bis zur Elfenbeinküste und dem Senegal) hatten ihren ausstehenden Sold und die versprochenen Entlassungsprämien eingefordert. Sembène verweist auf die historischen Ereignisse, auf denen sein Film beruht, indem er die dramatischen Bilder vom Überfall der französischen Truppen auf die Afrikaner mit den genauen Daten und Uhrzeiten untertitelt.
 Ein Klassiker des afrikanischen Kinos, in dem Sembène auch eigene Erfahrungen als Kolonialsoldat in der Armee des Freien Frankreich verarbeitet hat.

2025 restauriert vom World Cinema Project und der Cineteca di Bologna.

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Emitaï

Regie: Ousmane Sembène. Senegal 1971. Spielfilm. 96 Minuten, digital
Originalfassung Diola und Wolof mit englischen Untertiteln.
Der Film zeigt die dramatischen Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs in einem abgelegenen Dorf der südsenegalesischen Casamance, aus der auch der Regisseur stammt. Erst rekrutiert die französische Kolonialverwaltung dort junge Männer gewaltsam für den Krieg in Europa, dann sollen die verbliebenen Dorfbewohner Teile ihrer Reisernte zur Versorgung der französischen Truppen abliefern. Als sie sich weigern, taucht ein Trupp afrikanischer Kolonialsoldaten unter dem Kommando französischer Offiziere auf. Die Soldaten erschiessen jeden, der Widerstand leistet und sie verweigern dem gefallenen Dorfältesten ein angemessenes Begräbnis. Sie nehmen die Frauen, die traditionell für die Ernte zuständig sind, gefangen und lassen sie auf dem Dorfplatz in sengender Sonne hungern und dursten, um sie zur Herausgabe des versteckten Reis zu bewegen. An der Brutalität, mit der die französische Verwaltung in Westafrika Kriegsabgaben eintreibt, ändert sich auch nichts, als die Beamten der Kollaborations-Regierung von Vichy durch Anhänger des Freien Frankreich unter General Charles de Gaulle abgelöst werden. Die französischen Offiziere vor Ort bleiben dieselben und die von ihnen kommandierten Kolonialtruppen werden lediglich angehalten, die Propagandaplakate auszutauschen. Regisseur Sembène verarbeitet in diesem Film (wie in Camp de Thiaroye ) Erfahrungen, die er als Kolonialsoldat der französischen Truppen im Krieg gesammelt hat.
Die englisch untertitelte Fassung ist erhältlich in den USA bei Janus Films (www.janusfilms.com)

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Le Chant de mariées (The wedding song)

Tunesien/Frankreich 2008, Regie: Karin Albou, 100 Min., OmeU, 35 mm
Tunis 1942: Nour und Myriam, beide 16 Jahre alt, sind seit ihrer Kindheit befreundet. In ihrem Haus wohnen Juden und Muslime harmonisch zusammen. Die beiden Mädchen träumen jeweils vom Leben der anderen: Die arabische Nour möchte wie Myriam zur Schule gehen können, während sich ihre jüdische Freundin einen Verehrer wünscht, wie ihn Nour schon gefunden hat. Doch nach dem Einmarsch der deutschen Truppen im November 1942 stehen beide vor ganz anderen Problemen. Die Nazis erteilen den Juden Tunesiens Berufsverbote, so auch Myriams Mutter, während sie Arabern Jobs als Handlanger ihres Besatzungsregimes anbieten. Dadurch stehen auch Nour und Myriam plötzlich auf zwei verfeindeten Seiten …
Der Film lief bei zahlreichen Festivals von New York über Brüssel und Turin bis nach Jerusalem, Beirut und Melbourne. In Ottawa erhielt er den Preis für den besten Film, beim afrikanischen Filmfestival im spanischen Tarifa den für die beste Regie.
Kontakt für die 35mm-Kopie mit englischen Untertiteln:
E-Mail : distribution@pyramidefilms.com, www.pyramidefilms.com

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Tasuma, le feu

Regie: Sanou Kollo Daniel. Burkina Faso 2004. Spielfilm. 85 Minuten, 35mm-Fassung: Dioula und Französisch mit englischen Untertiteln.
DVD-Fassung: mit französischen, englischen und spanischen Untertiteln.
Spielfilm über einen westafrikanischen Kolonialsoldaten aus einem Bergdorf in Burkina Faso, der unter französischem Kommando an Kriegsfronten in Indochina und Algerien zog, aber noch Jahrzehnte später vergeblich auf seine Pension wartet und schließlich zu ungewöhnlichen Maßnahmen greift, um sie zu erhalten. Wie der Protagonist des Films müssen afrikanische Veteranen auch in der Realität zahlreiche bürokratische Hürden überwinden, um ihre Kriegsrenten durchzusetzen. Und viele, die für Frankreich in verschiedenen Kriegen ihr Leben riskierten, gingen völlig leer aus. Der Film verdeutlich, welche existenzielle Bedeutung die Folgen des Zweiten Weltkriegs und die Diskriminierung afrikanischer Kolonialsoldaten selbst in abgelegenen Saheldörfern bis heute haben. Der Regisseur, der auch eine Dokumentation über Kolonialsoldaten aus Burkina Faso gedreht hat („Droit de Mémoire“), verarbeitete in seinen Filmen Erfahrungen, die sein Vater in den französischen Streitkräfte hatte machen müssen.

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Tage des Ruhms (Originaltitel: Indigènes)

Spielfilm, 119 Minuten, Algerien/Marokko/Frankreich/Belgien 2006.
Regie: Rachid Bouchareb. Darsteller: Bernard Blancan, Sami Bouajila, Jamel Debbouze, Samy Naceri, Roschdy Zem.
Der zentrale und aktuellste Spielfilm zum Thema über vier Kolonialsoldaten aus dem Maghreb, die im Zweiten Weltkrieg erst in Italien, dann in der Provence und schließlich im Elsass für die Befreiung Europas von der Naziherrschaft kämpften.
Text für Flyer/Pressemitteilungen:
Der algerische Regisseur Rachid Bouchareb erzählt die Geschichte von vier Kolonialsoldaten der französischen Streitkräfe im Zweiten Weltkrieg: von ihrer Rekrutierung in Nordafrika bis zu ihren Kämpfen gegen die deutsche Wehrmacht in Italien, der Provence und schließlich in einem abgelegenen elsässischen Dorf bei der Befreiung Frankreichs von der Naziherrschaft. Mit großartigen Schauspielern, die beim Filmfestival in Cannes 2007 kollektiv als beste männliche Hauptdarsteller ausgezeichnet wurden, und bewegenden Bildern über das Kriegsgeschehen erzählt dieser Film am Beispiel seiner vier Protagonisten von der weitgehend vergessenen Beteiligung Zehntausender afrikanischer Soldaten an den brutalen Schlachten entlang der eisigen Fronten des letzten Kriegswinters in Europa. Aufnahmen von französischen Friedhöfen, auf denen afrikanische Gefallene begraben sind, sowie von erbärmlichen Wohnheimen, in denen Veteranen aus dem Maghreb, die in Frankreich geblieben sind, bis in die Gegenwart leben müssen, verweisen auf die Geschichtsvergessenheit in Europa und die bis heute anhaltende Diskriminierung der Kolonialsoldaten in Frankreich.
Rachid Bouchareb hat für diesen Film langwierige Recherchen in französischen Staatsarchiven und Bibliotheken durchgeführt, aber die wichtigsten Hintergrund-Informationen lieferten ihm afrikanische Veteranen und ihre Nachfahren: «Wir haben Leute gesucht, die diese Epoche noch selbst miterlebt hatten, und sind dafür nach Bordeaux, Marseilles und Nantes gefahren, aber vor allem auch in den Senegal, nach Marokko und Algerien. Auf den Erfahrungen und Gefühlen dieser Zeitzeugen beruht unser Film. Bei den Gesprächen mit ihnen wurde mir auch klar, dass ich nicht die Geschichte eines einzelnen Soldaten erzählen wollte, sondern eine Geschichte, die für den gesamten afrikanischen Kontinent steht.»
Die deutsche Fassung des Films war im Begleitprogramm zur (Wander-)Ausstellung «Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg» erstmals hierzulande zu sehen.
Der Film war 10 Jahre lang bei der Berliner Firma Pandastorm mit deutschen Untertiteln als Home-Video verfügbar. Doch die Rechte für die deutsche Fassung sind ausgelaufen.
Zu dem Film ist ein französischsprachiges Begleitbuch erschienen, das neben dem Skript spannendes Hintergrundmaterial enthält: Buchareb, Rachid / Lorelle, Olivier: «Indigènes». Paris 2006.

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Jamal, Rachid, Roschdy, Samy… Die Enkel der «Tirailleurs»

Originaltitel: Jamal, Rachid, Roschdy, Samy…, petits-fils de tirailleurs
Dokumentation, 52 Minuten, Frankreich 2006, Regie: Morad Aït Habbouche, Hervé Corbière
Darsteller: Sami Bouajila, Jamel Debbouze, Samy Naceri, Roschdy Zem Frankreich 2006.
Hinweise zum Film:
Die vier Hauptdarsteller des Spielfilms «Indigènes» und Regisseur Rachid Bouchareb auf den Spuren ihrer Vorfahren in Nordafrika, die im Ersten und Zweiten Weltkrieg für Frankreich gekämpft haben. Interessante, sowohl als historische Ergänzung zu dem Spielfilm «Indigènes» als auch einzeln einsetzbar und verständlich.
Text für Flyer/Pressemitteilungen:
Diese Dokumention will an die «Tirailleurs» (Kolonialsoldaten) erinnern, die im Ersten wie im Zweiten Weltkrieg «für das Mutterland» (‹la mère patrie›) Frankreich gekämpft haben, aber heute vergessen sind, weil sie Araber oder Schwarze waren. Der Film begleitet Rachid Bouchareb, den algerischen Regisseur des Spielfilms «Indigènes», und seine Hauptdarsteller auf der Suche nach der Geschichte ihrer Vorfahren sowie nach überlebenden Zeitzeugen in Nordafrika. Dabei treffen sie z.B. auf Youb Lalleg, der im Februar 1941 mit einem Regiment algerischer Kolonialsoldaten in den Krieg zog und sich noch sechs Jahrzehnte später sehr genau daran erinnert und so zum Vorbild für eine der Hauptfiguren in dem Spielfilm wurde.
Der Film war 10 Jahre lang bei der Berliner Firma Pandastorm mit deutschen Untertiteln als Home-Video verfügbar. Doch die Rechte für die deutsche Fassung sind ausgelaufen.

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Der Freund aus den Kolonien

Originaltitel: L’ami y’a bon, Kurzfilm/Animation, 9 Min., Algerien/Frankreich 2004
Regie: Rachid Bouchareb, Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Zeichentrickfilm in schwarz-weiß (außer bei der französischen Fahne) über einen Senegalesen, der in den Zweiten Weltkrieg ziehen muss, in Frankreich in deutsche Gefangenschaft gerät, 1944 nach Dakar zurück kehrt, dort mit anderen seinen ausstehenden Sold einfordert und deshalb von französischen Maschinengewehrschützen niedergemetzelt wird. Die Geschichte des Massakers von Thiaroye (in der Nähe von Dakar) als eindringliche Animation.
Der Kurzfilm wurde im Afrikakapitel der Ausstellung «Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg» neben Informationen über das Kolonialmassaker von Thiaroye bei Dakar im Jahre 1944 gezeigt.
Er ist somit auch in der Online-Version der Ausstellung auf dieser Website zu sehen.

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«Auch Afrikaner haben das Elsass befreit»

Originaltitel: «C’est nous les Africains… Eux aussi ont liberé l’Alsace»
Dokumentation, 26 Minuten, Frankreich 1994, Regie: Jean Marie Fawer,
Format: Steht online auf dieser Internetseite zur kostenlosen Nutzung.
Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Sensible Erinnerung an den zentralen Beitrag, den afrikanische Soldaten zur Befreiung des Elsass (und damit auch Süddeutschlands) vom Nazi-Regime geleistet haben und an ihre anhaltende Diskriminierung in der Nachkriegszeit. Aufgrund seiner Kürze ist der Film auch bei Diskussionsveranstaltung oder in Schulen gut einsetzbar.
Zusammen mit der Dokumentation „Histoires Vives“ über das Hiphop-Tanztheater aus Straßburg ein passendes Doppelprogramm aus der deutsch-französischen Grenzregion.
Text für Flyer/Pressemitteilungen:
Zu Beginn des Films sind Bilder von einem Friedhof zu sehen mit Kriegsgräbern arabischer Kolonialsoldaten aus dem Zweiten Weltkrieg. Dann folgt der Hinweis (illustriert mit Archivaufnahmen), dass 500000 Nordafrikaner im Jahre 1944 für die Befreiung Frankreichs von der Naziherrschaft gekämpft haben. Viele von ihnen sahen sich in diesem Kriegswinter erstmals mit Eiseskälte und Schnee konfrontiert. Überlebende berichten in Interviews, wie sie rekrutiert und in de Gaulles Armee des Freien Frankreich diskriminiert wurden. Einige, die im Elsass geblieben sind, wurden „zwar auf dem Papier Franzosen“, fühlten sich aber auch ein halbes Jahrhundert nach Kriegsende nicht als gleichberechtigte Menschen anerkannt.
Die deutsch untertitelte Fassung des Films wurde für das Begleitprogramm zur Ausstellung «Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg» produziert und war in diesem Kontext erstmals hierzulande zu sehen.

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Geschichte wird gemacht

Originaltitel: Histoires Vives, Dokumentation, 52 Minuten, Frankreich 2007
Regie: Fitouri Belhiba und Jean Marie Fawer
Auf DVD verfügbar. Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Hinweise zum Film:
Dokumentation zur Entstehung des Hiphop-Tanztheaters „Die vergessenen Befreier“ („A Nos Morts“), in der die Beteiligten auch ihre persönlichen Beziehungen zum Thema schildern. Empfehlenswerte Ergänzung zur Aufführung des Theaterstücks im Begleitprogramm der Ausstellung, aber auch unabhängig davon einsetzbar als Beispiel für politische Bewusstseinsbildung mit Hilfe von Hiphop als zeitgenössischer künstlerischer Ausdrucksform von MigrantInnen.
Auch zur Werbung für das Hiphop-Stück im Vorfeld einer Aufführung und zur inhaltlichen Vor- und Nachbereitung z.B. in Schulklassen gut geeignet.
Zusammen mit der Dokumentation «Auch Afrikaner haben das Elsass befreit» ein passendes Doppelprogramm aus der deutsch-französischen Grenzregion.
Text für Flyer/Pressemitteilungen:
«Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Seiten der französischen Geschichte zu füllen, die bislang fehlten», sagt Yassine, einer der Choreographen der Künstlergruppe «Memoires Vives» aus Straßburg. Dazu gehören die millionenfachen Einsätze von Soldaten aus den Kolonien im Ersten Weltkrieg von 1914 bis 1918 und im Zweiten von 1939 bis 1945. Die französischen Musiker und Tänzer erinnern daran auf eindrucksvolle und zeitgenössische Weise: mit Hiphop-Songs und Break-Dance vor Videoinstallationen mit historischen Filmausschnitten und Fotos. Die Dokumentation zeigt die Beteiligten bei Proben und Aufführungen zu ihrem Tanztheater-Stück «Die vergessenen Befreier» («A Nos Morts») und sie erläutern, wie die Beschäftigung mit dem Hiphop-Musical ihre persönlichen Beziehungen zu dem Thema – z.B. durch Gespräche in ihren Familien – verändert hat.
Die deutsch untertitelte Fassung des Films wurde für das Begleitprogramm zur Ausstellung «Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg» produziert und war in diesem Kontext erstmals hierzulande zu sehen.

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Frankreich und seine Befreier

Originaltitel: La France et ses liberateurs, Dokumentation, 90 Minuten, Frankreich 2009
Regie: Charles Onana
Auf DVD verfügbar. Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Politisch-historisch eine interessante Dokumentation, bei deren Einsatz allerdings auf die Entstehungsbedingungen (als Einmannproduktion ohne professionelles Filmteam) hingewiesen werden sollte, um die filmischen Mängel zu erklären (Tonschwankungen, harte Schnitte, nur wenige historische Filmaufnahmen aus Archiven, längere Passagen von Talking Heads insbesondere in der zweiten Hälfte…). Da Charles Onana auch ein empfehlenswertes Buch zum Thema geschrieben hat (La France et ses tirailleurs) und ein eloquenter, engagiert politisch argumentierender Diskussionspartner ist, wird der Einsatz dieses Films empfohlen, wenn Onana als Diskussionspartner eingeladen werden kann.
Onana ist – als Journalist aus Kamerun – nahe an seinen Zeitzeugen und repräsentiert deshalb eher eine afrikanische Perspektive zum Thema. Dies ist – trotz aller filmästhetischer Mängel – der Hauptgrund dafür, dass sich Recherche International auch um eine deutsche Untertitelung dieses Films bemüht hat.
Text für Flyer/Pressemitteilungen: 
Auch wenn es in diesem Dokumentarfilm um den Einsatz von Kolonialsoldaten durch Frankreich im Zweiten Weltkrieg geht, so beginnt er doch mit der deutschen Kolonialgeschichte und verweist damit auf die Verursacher dieses und auch des Ersten Weltkriegs. Ausgangspunkt ist die Berliner Konferenz von 1884, auf der die europäischen Kolonialmächte den Kontinent Afrika untereinander aufteilten und ihre Interessen dort mit brutaler Gewalt militärisch durchsetzten. Deutschland schreckte dabei auch nicht vor Massenmorden wie dem gegen die Herero zurück, an dem auch der Vater des späteren Nazi-Feldmarschalls Göring beteiligt war. Mit diesen und ähnlichen Verweisen z.B. auf die rassistische Hetze gegen afrikanische Kolonialsoldaten auf Seiten Frankreichs im Ersten Weltkrieg und die als «Rheinlandbastarde» denunzierten Kinder, die aus Beziehungen von Afrikanern mit deutschen Frauen hervor gingen, steckt Onana den historischen Rahmen ab, der in den von Nazideutschland zu verantwortenden Zweiten Weltkrieg und den Einsatz Hunderttausender afrikanischer Kolonialsoldaten auf Seiten der Alliierten führte. Das Kollbarationsregime von Vichy und De Gaulles Aufruf zur «Verteidigung der Freiheit» mit Hilfe der Kolonien, die Landung der Alliierten in Nordafrika Ende 1942 und die Rekrutierung weiterer 250.000 Soldaten aus dem Maghreb für die Befreiung Europas werden ebenso chronologisch von Zeitzeugen geschildert, wie das Massaker von Thiaroye 1944 im Senegal und die Diskriminierung der Veteranen bei der Gewährung von Kriegsrenten bis in die Gegenwart.
Onana hat für seinen historischen Abriss unbekannte und prominente Kriegsteilnehmer interviewt wie z.B. Assane Seck, Ex-Minister aus dem Senegal, Joseph Ndiaye, langjähriger Hüter des Sklavenhaus-Museums auf der Insel Goree, und Ahmadou- Mahtar M’Bow, den ehemaligen Generalsekretär der UNESCO.
Auf ihren persönlichen Erinnerungen basiert dieser Film, dem im übrigen anzumerken ist, dass er von dem aus Kamerun stammenden Journalisten und Verleger Onana mit geringen technischen und finanziellen Mitteln realisiert wurde bzw. werden musste.
Kontakt zum Regisseur, Verleger und Buchautor Charles Onana:
Tel: 0033 – 1 – 53249381,  E-Mail: contact@editionsduboiris.com

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Eine Frage der Ehre

Originaltitel: Baroud d’honneur, Dokumentation, 54 Minuten, Frankreich 2006
Regie: Grègoire Georges-Picot
Auf DVD verfügbar. Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Der Film thematisiert die entwürdigende Praxis Frankreichs, seinen Kolonialsoldaten angemessene Kriegsrenten nur dann zu gewähren, wenn sie mindestens Dreiviertel des Jahres in Frankreich leben. Viele alte Afrikaner wohnen deshalb neun Monate im Jahr in trostlosen Heimen in Südfrankreich und dort landen schließlich auch zwei marokkanische Veteranen, die zum 60. Jahrestag der alliierten Landung in der Provence erstmals seit dem Kriegsende wieder nach Frankreich eingeladen wurden.
Ein bewegender Film, der nicht „Talking Heads“ präsentiert, sondern den Protagonisten in Form eines Roadmovies bei ihrer Reise durch Frankreich folgt und dabei auch ihre Dialogen untereinander unaufdringlich dokumentiert. Das macht ihre Verbitterung aufgrund ihrer Diskriminierung gegenüber französischen Kriegsteilnehmern um so deutlicher. Sehr empfehlenswert.
Text für Flyer/Pressemitteilungen:
60 Jahre nach Landung der alliierten Truppen in der Provence (1944) sind erstmals auch 15 afrikanische Veteranen, die daran teilgenommen hatten, zu den Gedenkfeierlichkeiten nach Frankreich eingeladen. Sie stehen stellvertretend für Zehntausende Afrikaner, die für die Befreiung Europas vom Faschismus ihr Leben riskierten. Die Kamera folgt zwei von ihnen, den Marokkanern El Ghazi Amnaye und Hammou Lhedmat. Es ist ihr erster Besuch in Frankreich seit dem Kriegsende und dabei erfahren sie, dass sie als Kriegsteilnehmer das Recht auf französische Pensionszahlungen hätten, wenn sie mindestens neun von zwölf Monaten im Jahr in Frankreich lebten.
So landen sie schließlich in einem der trostlosen Heime in Südfrankreich, in dem Dutzende alte Kämpfer aus Nordafrika verbittert und isoliert die Zeit totschlagen, um ihren Familien zu Hause mit den – nur in Frankreich ausgezahlten – Kriegsrenten das Überleben zu sichern. Der Film zeichnet sich dadurch aus, dass er nicht nur Interviews mit seinen Protagonisten präsentiert, sondern die Kamera auch unaufdringlich die Gespräche der Veteranen untereinander aufzeichnet, die ihre Zerrissenheit zwischen dem französischen Exil und der afrikanischen Heimat eindrucksvoll dokumentieren.
Die deutsch untertitelte Fassung des Films wurde für das Begleitprogramm zur Ausstellung «Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg» produziert und ist in diesem Kontext erstmals hierzulande zu sehen.
Fotos: Unter dem Stichwort «Presse» auf dieser Internetseite
Kontakt zum Filmemacher: gregoire.georgespicot@gmail.com

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Blutsbrüder – Soldaten des Empires

Originaltitel: Frères de sang – Tirailleurs de l’Empire
Dokumentation, 90 Minuten, Frankreich 2008, Regie: Bernard Simon
Format: Auf DVD verfügbar. Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Der Film erzählt die Geschichte der Rekrutierung von Soldaten in Afrika durch die Kolonialmacht Frankreich von der Zeit Napoleons III. über den Ersten und Zweiten Weltkrieg bis zur Unabhängigkeit der meisten afrikanischen Staaten in den 1960er Jahren. Dabei kommen nicht nur afrikanische Veteranen zu Wort, die der Regisseur in abgelegenen Dörfern aufgespürt hat, sondern auch ihre weißen Kommandanten. Ein Film, in dem die Einsätze von afrikanischen Soldaten im Zweiten Weltkrieg im Kontext der Kolonialgeschichte beschrieben werden.
Text für Flyer/Pressemitteilungen:
Der Film erzählt die Geschichte der Rekrutierung von Soldaten in Afrika durch die Kolonialmacht Frankreich die schon vor 150 Jahren unter Napoleon III. begann. Aus dieser Zeit stammt auch die Bezeichnung «Tirailleurs Sénegalais», mit der die Franzosen seitdem all ihre Kolonialsoldaten aus Ländern südlich der Sahara titulierten, auch wenn diese – wie Hunderttausende im Ersten und Zweiten Weltkrieg – nicht aus dem Senegal stammten. In abgelegenen Gegenden West- und Zentralafrikas hat der Regisseur Veteranen aufgespürt, die bis zur Unabhängigkeit ihrer jeweiligen Länder in den 1960er Jahren für Frankreich Kriegsdienste leisteten, darunter auch solche, die 1944 in Tunesien, in Italien, auf der Insel Elba und bei der Befreiung Europas von der Naziherrschaft dabei gewesen waren. Der Film rückt ihre Einsätze in den Kontext der Kolonialgeschichte.
Die deutsch untertitelte Fassung des Films hat der Regisseur selbst für das Begleitprogramm zur Ausstellung «Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg» produziert. Sein Film war in diesem Kontext erstmals hierzulande zu sehen.
www.filmdoc.fr

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Die Massaker von Sétif – Ein anderer 8. Mai

Originaltitel: Les Massacres de Sétif, un certain 8. Mai 1945, Dokumentation, 53 Minuten,
Frankreich 2003, Regie: Mehdi Lallaoui/Bernard Langlois.
Auf DVD verfügbar und digital (als Link vom Filmemacher)
Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Ein passender und sehr empfehlenswerter Film für das Begleitprogramm zur Ausstellung (z.B. zum Abschluss einer Filmreihe).
Dokumentation mit beeindruckendem Archivmaterial und bewegenden Aussagen von Zeitzeugen über den Tag des Kriegsendes in Europa, der in Algerien zum Tag der Trauer wurden, weil in dem Örtchen Sétif französische Siedler auf Zivilisten schossen, die bei den Feierlichkeiten des Kriegsendes auch eine algerische Fahne mit sich führten. Die Folge davon war eine Revolte in der gesamten Region, die von den französischen Truppen brutal niedergemetzelt wurde, was – nach algerischen Quellen – bis zu 45.000 Opfer forderte.
Der Film kann beim Filmemacher Mehdi Lallaoui ausgeliehen werden.
Kontakt: mehdilall@free.fr

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Camp de Thiaroye

Regie: Ousmane Sembène/Thierno Faty Sow. Senegal 1989. Spielfilm. 147 Minuten.
DVD-Fassung: Französisch und Wolof mit französischen Untertiteln.
35mm-Fassung: Französisch und Wolof mit englischen Untertiteln.
Bewegender Spielfilm des bekanntesten senegalesischen Schriftstellers und Regisseurs über die reale Geschichte eines Massakers, das die französischen Streitkräfte 1944 in der Kaserne von Thiaroye am Stadtrand von Dakar an revoltierenden westafrikanischen Kriegsheimkehrern verübten. Die Kriegsheimkehrer, darunter Männer aus allen Teilen der Kolonie „Französisch Westafrika“ (von Mali und Niger über Obervolta und Guinea bis zur Elfenbeinküste und dem Senegal) hatten ihren ausstehenden Sold und die versprochenen Entlassungsprämien eingefordert. Sembène verweist auf die historischen Ereignisse, auf denen sein Film beruht, indem er die dramatischen Bilder vom Überfall der französischen Truppen auf die Afrikaner mit den genauen Daten und Uhrzeiten untertitelt.
Ein Klassiker des afrikanischen Kinos, in dem Sembène auch eigene Erfahrungen als Kolonialsoldat in der Armee des Freien Frankreich verarbeitet hat.
2025 restauriert vom World Cinema Project und der Cineteca di Bologna.

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Emitaï

Regie: Ousmane Sembène. Senegal 1971. Spielfilm. 96 Minuten, digital
Originalfassung Diola und Wolof mit englischen Untertiteln.
Der Film zeigt die dramatischen Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs in einem abgelegenen Dorf der südsenegalesischen Casamance, aus der auch der Regisseur stammt. Erst rekrutiert die französische Kolonialverwaltung dort junge Männer gewaltsam für den Krieg in Europa, dann sollen die verbliebenen Dorfbewohner Teile ihrer Reisernte zur Versorgung der französischen Truppen abliefern. Als sie sich weigern, taucht ein Trupp afrikanischer Kolonialsoldaten unter dem Kommando französischer Offiziere auf. Die Soldaten erschiessen jeden, der Widerstand leistet und sie verweigern dem gefallenen Dorfältesten ein angemessenes Begräbnis. Sie nehmen die Frauen, die traditionell für die Ernte zuständig sind, gefangen und lassen sie auf dem Dorfplatz in sengender Sonne hungern und dursten, um sie zur Herausgabe des versteckten Reis zu bewegen. An der Brutalität, mit der die französische Verwaltung in Westafrika Kriegsabgaben eintreibt, ändert sich auch nichts, als die Beamten der Kollaborations-Regierung von Vichy durch Anhänger des Freien Frankreich unter General Charles de Gaulle abgelöst werden. Die französischen Offiziere vor Ort bleiben dieselben und die von ihnen kommandierten Kolonialtruppen werden lediglich angehalten, die Propagandaplakate auszutauschen. Regisseur Sembène verarbeitet in diesem Film (wie in Camp de Thiaroye ) Erfahrungen, die er als Kolonialsoldat der französischen Truppen im Krieg gesammelt hat.
Die englisch untertitelte Fassung ist erhältlich in den USA bei Janus Films (www.janusfilms.com)

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Le Chant de mariées (The wedding song)

Tunesien/Frankreich 2008, Regie: Karin Albou, 100 Min., OmeU, 35 mm
Tunis 1942: Nour und Myriam, beide 16 Jahre alt, sind seit ihrer Kindheit befreundet. In ihrem Haus wohnen Juden und Muslime harmonisch zusammen. Die beiden Mädchen träumen jeweils vom Leben der anderen: Die arabische Nour möchte wie Myriam zur Schule gehen können, während sich ihre jüdische Freundin einen Verehrer wünscht, wie ihn Nour schon gefunden hat. Doch nach dem Einmarsch der deutschen Truppen im November 1942 stehen beide vor ganz anderen Problemen. Die Nazis erteilen den Juden Tunesiens Berufsverbote, so auch Myriams Mutter, während sie Arabern Jobs als Handlanger ihres Besatzungsregimes anbieten. Dadurch stehen auch Nour und Myriam plötzlich auf zwei verfeindeten Seiten …
Der Film lief bei zahlreichen Festivals von New York über Brüssel und Turin bis nach Jerusalem, Beirut und Melbourne. In Ottawa erhielt er den Preis für den besten Film, beim afrikanischen Filmfestival im spanischen Tarifa den für die beste Regie.
Kontakt für die 35mm-Kopie mit englischen Untertiteln:
E-Mail : distribution@pyramidefilms.com, www.pyramidefilms.com

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Tasuma, le feu

Regie: Sanou Kollo Daniel. Burkina Faso 2004. Spielfilm. 85 Minuten, 35mm-Fassung: Dioula und Französisch mit englischen Untertiteln.
DVD-Fassung: mit französischen, englischen und spanischen Untertiteln.
Spielfilm über einen westafrikanischen Kolonialsoldaten aus einem Bergdorf in Burkina Faso, der unter französischem Kommando an Kriegsfronten in Indochina und Algerien zog, aber noch Jahrzehnte später vergeblich auf seine Pension wartet und schließlich zu ungewöhnlichen Maßnahmen greift, um sie zu erhalten. Wie der Protagonist des Films müssen afrikanische Veteranen auch in der Realität zahlreiche bürokratische Hürden überwinden, um ihre Kriegsrenten durchzusetzen. Und viele, die für Frankreich in verschiedenen Kriegen ihr Leben riskierten, gingen völlig leer aus. Der Film verdeutlich, welche existenzielle Bedeutung die Folgen des Zweiten Weltkriegs und die Diskriminierung afrikanischer Kolonialsoldaten selbst in abgelegenen Saheldörfern bis heute haben. Der Regisseur, der auch eine Dokumentation über Kolonialsoldaten aus Burkina Faso gedreht hat („Droit de Mémoire“), verarbeitete in seinen Filmen Erfahrungen, die sein Vater in den französischen Streitkräfte hatte machen müssen.

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Sur les Traces de Frantz Fanon
(Auf den Spuren von Frantz Fanon)

Regie: Mehdi Lallaoui, Algerien/Frankreich 2021, französisch mit deutschen Untertiteln, 93 min.
Der in Martinique geborene Frantz Fanon kämpfte im Zweiten Weltkrieg auf Seiten der Alliierten und studierte danach in Frankreich Philosophie und Medizin. 1953 ging er als Chefarzt in eine psychiatrische Klinik in der französischen Kolonie Algerien. Dort quittierte er den Staatsdienst und schloss sich der Befreiungsfront FLN an. Als deren internationaler Sprecher wurde er zu einem der einflussreichsten Theoretiker der weltweiten antikolonialen Befreiungskämpfe.
In dem Film kommen Weggefährt:innen Fanons zu Wort wie seine Biografin und Mitstreiterin bei der Revolutionierung der Psychiatrie in Nordafrika Alice Cherki, seine Assistentin Marie-Jeanne Manuellan und der Historiker Jean Khalfa. Ihre Zeugnisse belegen die anhaltende Bedeutung Fanons für den Kampf gegen Kolonialismus und Rassismus und «für einen globalen Humanismus».
Die von recherche international deutsch untertitelte Fassung des Films kann beim Regisseur Mehdi Lallaoui ausgeliehen werden.
Kontakt: mehdilall@free.fr

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Thiaroye 44

Regie: Marie Thomas-Penette & François-Xavier Destors, Senegal/Frankreich 2022, französisch und Wolof mit englischen Untertiteln, 72 min.
Der Dokumentarfilm Thiaroye 44 begleitet junge senegalesische Künstler:innen und Hiphop-Musiker:innen auf der Suche nach Spuren eines Kolonialverbrechens: Ende 1944 wurden afrikanische Kriegsheimkehrer, von denen viele deutsche Lagerhaft überlebt hatten, auf Befehl ihrer französischen Offiziere in Thiaroye, einem Vorort von Dakar, niedergemetzelt, nur weil sie ihren ausstehenden Sold einforderten. Der Historiker Martin Mourre, der die Spurensuche im Senegal unterstützt, geht davon aus, dass damals „300 bis 400 Kolonialsoldaten“ umkamen. Von französischen Regierungsstellen wurde dieses Kolonialverbrechen lange geleugnet. Aber Künstler:innen aus Afrika erinnerten immer wieder daran – so wie die jungen Protagonist:innen des Films im Senegal.
Der Film kann mit englischen Untertiteln bei der französischen Produktionsfirma „Les Films du sillage“ (https://lesfilmsdusillage.com/) ausgeliehen werden.
Kontakt: Sylvie Brenet (sylvie.b@lesfilmsdusillage.fr)

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ASIEN

Devils on the doorstep

China 2000, Regie: Jiang Wen, 140 Min., OmeU, 35 mm
In China begann der Zweite Weltkrieg schon 1937 mit dem Einmarsch japanischer Truppen. Der Film spielt in der Schlussphase des Krieges in einem kleinen chinesischen Dorf, dessen Einwohner Fremde schon immer für „Teufel“ hielten, um so mehr die japanischen Besatzer. Regisseur Jiang Wen spielt in dieser schwarzen Komödie selbst die Rolle des Bauern Ma Dasan, der eines Nachts von chinesischen Soldaten mit Gewehr im Anschlag den Befehl erhält, zwei Gefangene in seinem Haus unterzubringen und zu bewachen. Der eine ist ein japanischer Soldat, der lieber sterben als sich den chinesischen Bauern fügen will, der andere ist sein chinesischer Übersetzer, der an seinem Leben hängt. Doch werden die beiden scheinbar vergessen und so entwickelt sich ein grandioses Stilleben des ländlichen Lebens in Zeiten des Krieges, umgesetzt in unvergesslichen schwarz-weißen und farbigen Bildern. Regisseur Jiang Wen erhielt dafür bei den Filmfestspielen in Cannes den Großen Preis der Jury. Den chinesischen Zensoren hingegen waren die Schwejk-ähnlichen Dorfbewohner so suspekt, dass sie den Film aus den Kinos verbannten.

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Exil Shanghai

Regie: Ulrike Ottinger. Deutschland 1997. Dokumentation. 271 Min. (in fünf Teilen). DVD. Deutsch und Englisch mit deutschen und englischen Untertiteln.
Sechs jüdische Zeitzeugen (vier Einzelpersonen und ein Ehepaar) berichten über ihre Flucht bzw. die ihrer Familien nach Shanghai sowie über ihr Leben vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg in der chinesischen Hafenstadt. Die Erinnerung der fünf Interviewpartner werden in getrennten Kapiteln präsentiert und sind somit auch einzeln einsetzbar. Bebildert sind ihre Erzählungen mit aktuellen Aufnahmen von Shanghai. Sie zeigen Straßen und Häuser, in denen Flüchtlinge gewohnt haben sowie Standorte ehemals jüdischer Einrichtungen wie Gemeindezentren und Clubs, Synagogen und Friedhöfe, Geschäfte und Cafés. Dabei rückt vor allem das Viertel Hongkew ins Bild, in dem die japanischen Besatzer 1943 etwa 20.000 vor dem NS-Regime geflohene Juden aus Deutschland und Österreich zusammen pferchten.
Teil 1 (62 Min.): Rena Krasno, Jüdin russischer Abstammung, referiert die drei Hauptwellen jüdischer Migration nach Shanghai: Als erste kamen Mitte des 19. Jahrhunderts sephardische (westeuropäische) Geschäftsleute, weil die chinesische Handelsstadt ihnen vielversprechende ökonomische Perspektiven bot. Ihnen folgten Anfang des 20. Jahrhunderts Juden aus Russland und der Ukraine, die vor Pogromen in diesen Ländern flohen. Nach der Machtübernahme der Nazis im Jahre 1933 flohen weitere Juden aus Deutschland und Österreich sowie aus den von der deutschen Wehrmacht besetzten Ländern nach Shanghai. Die Familie von Rena Krasno kam mit den russischen Flüchtlingen und musste – anders als die Verfolgten des Naziregimes – nicht im Ghettoviertel Hongkew leben. Sie kann die dortigen Bedingungen deshalb nur von außen beschreiben.
Teil 2 (80 Min.): Gertrude und Rabbi Theodore Alexander gehören zu denen, die dem Vernichtungswahn in Nazideutschland und Österreich durch die Flucht nach China entkamen. Die Familie des Rabbis stammte aus Berlin. Sie beschloss unmittelbar nach der Pogromnacht 1938, jede Möglichkeit zu nutzen, die sich noch bot, Deutschland zu verlassen und die einzigen Schiffskarten, die noch zu finden waren, führten nach Shanghai. Gertrude Alexander musste als Heranwachsende in Wien miterleben, wie ihr Vater verhaftet und nach Dachau verschleppt wurde. Mit einem „Kindertransport“ schickte ihre Mutter sie nach London in Sicherheit. Als ihr Vater „wie durch ein Wunder“ freikam und den Eltern die Flucht nach Shanghai gelang, folgte die 16jährige ihnen per Schiff. Beide Flüchtlingsfamilien wohnten ab 1943 im Ghetto Hongkew, wo sich Gertrude und Theodore auf der Straße kennen lernten. Das Ehepaar beschreibt eindringlich (sie in englisch, er in deutsch), unter welch schwierigen Bedingungen (ohne Wasser, Strom und Kohlen im Winter) die Flüchtlinge in dem überfüllten Elendsviertel leben mussten. Trotzdem sei es den Flüchtlingen gelungen, ihre jüdische Identität zu behaupten und ein reiches kulturelles Leben zu organisieren, zu dem sogar Orchester- und Opern-Aufführungen gehörten.
Teil 3 (42 Min.): Inna Mink stammt aus einer russischen Familie, die nach der Revolution von 1917 ihr Land verließ und über Sibirien nach Shanghai auswanderte. Als Geschäftsleute machten sie dort ein Vermögen und führten ein Leben im Luxus.  Klavierunterricht und Ballett-Stunden für die Tochter waren selbstverständlich. Im Rückblick sieht Inna Mink darin ein typisches Beispiel für die damals in Shanghai herrschenden kolonialen Verhältnisse. Während viele Europäer in ihren Stadtvierteln im Reichtum schwelgten, lebten die meisten Chinesen im Elend. Und den jüdischen Flüchtlinge, die in den 1930er Jahren in Shanghai strandeten, sollte es ähnlich ergehen, wie Inna Mink mit viel Mitgefühl, wenn auch als Beobachterin von außen, beschreibt.
Teil 4 (36 Min.): George Spunt konnte – als Sohn einer russischen Mutter und eines österreichischen Vaters, die schon Jahrzehnte vor dem Krieg in Shanghai Handel getrieben und es damit zu Wohlstand gebracht hatten – eine sorgenfreie Kindheit und Jugend in der chinesischen Stadt verleben. Er logierte mit seinen Eltern in einer Penthouse-Wohnung, chinesische Diener kümmerten sich um den Haushalt und schon als Junge besaß er ein eigenes Pferd. Auch wenn das Leben nach dem Einmarsch japanischer Truppen 1941 für die Familie schwieriger wurde, teilte sie nicht das Schicksal der aus Europa stammenden Flüchtlinge.
Teil 5 (51 Min.): Geoffrey Heller war 15 Jahre alt, als ihn seine Eltern 1939 mit einem Kindertransport nach London schickten. Dank einiger glücklicher Zufälle gelang ihnen selbst auch noch die Flucht mit der transsibirischen Eisenbahn nach Japan, wo Sohn Geoffrey sie schließlich – nach einer langen, abenteuerlichen Schiffsreise rund um Afrika  – wieder traf. Weil die Familie nicht in Japan bleiben durfte, blieb ihr nur die Überfahrt ins chinesische Shanghai, wo keine Einreisevisa verlangt wurden. Mittellos landete die Familie im Ghetto Hongkew. Trotz aller Entbehrungen war der jugendliche Geoffrey fasziniert von seiner neuen, chinesischen Umgebung, die er als „exotisch“ und „abenteuerlich“ empfand. Und im Rückblick betont er, dass die jüdischen Flüchtlinge in Shanghai noch von Glück sprechen könnten, da sie – trotz allen Elends – nichts erlebten, was mit dem Schicksal Millionen anderer vergleichbar sei, die dem Vernichtungswahn Nazideutschlands ausgesetzt waren.
Die fünf Teile des Films vermitteln Eindrücke vom Leben im Exil und zeigen, wie unterschiedlich die Schicksale von Exilanten sein können. Zur Illustration von Folgen des Zweiten Weltkriegs in der Dritten Welt bieten sich insbesondere die Teile 2 und 5 an.
Bezugsadresse der deutsch und englisch untertitelten DVD:: Ulrike Ottinger Filmproduktion. Fichtestraße 34. 10967 Berlin. Tel.: 030 – 692 93 94. Informationen: www.ulrikeottinger.com

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Nazn Moksori 2 – Habitual Sadness

Regie: Byuhn Young-Joo. Korea 1997. Dokumentation. 71 Minuten.
35mm. Originalfassung koreanisch mit deutschen Untertiteln
Der Titel dieses Dokumentarfilms bedeutet übersetzt «Leise Stimmen» und verweist auf die Verdrängung der japanischen Kriegsverbrechen an Hunderttausenden Frauen aus verschiedenen Ländern Asiens, die während des Zweiten Weltkriegs in Bordelle der japanischen Militärs verschleppt wurden. Auch die betroffenen Frauen sprachen lange allenfalls «leise» über ihre grausamen Kriegserlebnisse, weil sie ihre gesellschaftliche Ächtung fürchteten. Erst Anfang der neunziger Jahre trat eine Gruppe koreanischer Frauen an die Öffentlichkeit, um die Massenvergewaltigungen anzuprangern und für Entschuldigungen und Entschädigungen zu demonstrieren. Der Film zeigt das mutige Engagement dieser Frauen und ihr Leben in einem selbst verwalteten Landhaus in Kwangju.

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Because we were beautiful (Weil wir schön waren)

Regie: Frank van Osch, Indonesien/Niederlande 2010, niederländisch/indonesisch mit deutschen Untertiteln, 60 min.
Der Filmemacher Frank van Osch begleitete die Recherchereise des Fotografen Jan Banning in Indonesien für das Fotobuch und Ausstellungsprojekt COMFORT WOMEN. Mit der Journalistin Hilde Janssen interviewten und fotografierten sie indonesische Zeitzeuginnen, von denen manche selbst ihren Familien bis dahin noch nie von ihren traumatischen Erlebnissen in japanischen Militärbordellen während des Zweiten Weltkriegs erzählt hatten. Viele der Frauen waren noch minderjährig, als sie von japanischen Soldaten verschleppt wurden. Als Grund dafür nennt eine von ihnen: «Weil wir schön waren.» Erst ein halbes Jahrhundert nach dem Kriegsende entstanden Selbsthilfegruppen von betroffenen Frauen aus verschiedenen asiatischen Ländern, die «Entschuldigungen und Entschädigungen» von der Regierung Japans verlangten. Das fordern auch die überlebenden Frauen aus Indonesien.
Die von recherche international deutsch untertitelte Fassung des Films kann beim Regisseur Frank van Osch ausgeliehen werden. Kontakt: Frank@vanoschfilms.nl

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Unterwegs als sicherer Ort

Dokumentation. 92 Minuten, Deutschland 1997, Regie: Dietrich Schubert
Empfehlenswerte Dokumentation, die – über die Beschreibung der Flucht- und Lebenswege der jüdischen Familie Finkelgruen – die wenig bekannte Verfolgung von Juden durch die Nazis außerhalb Europas bis ins chinesische Shanghai thematisiert. Der Film liefert nicht nur bewegende Erinnerungen an die Zeit des Nationalsozialismus und die japanische Besatzung Shanghais, sondern auch Material zur Kritik am hiesigen Umgang mit dieser Vergangenheit.
Text für Flyer/Pressemitteilungen: 
Im Jahre 1942 wird der Großvater des Kölner Schriftstellers Peter Finkelgruen im KZ Theresienstadt ermordet. Der Täter, der ehemalige SS-Aufseher Anton Malloth, lebte zum Zeitpunkt der Dreharbeiten dieses Films unbehelligt in einem Münchener Altenheim und bezog Sozialhilfe. Dabei war der Mord aktenkundig und Malloth nach dem Krieg in der Tschechoslowakei zum Tode verurteilt worden. Aber die bundesdeutsche Justiz hatte seine Verbrechen bis dahin nicht verfolgt.
Die Auseinandersetzung mit dem Mord an seinem Großvater ist für Peter Finkelgruen zu einer Spurensuche nach der Geschichte seiner Familie geworden. In Begleitung des Filmemachers Dietrich Schubert begab er sich auf die Reise zu Stationen ihres Lebens von Köln über München und Prag bis nach Haifa und Theresienstadt. Dazwischen lagen die Jahre im jüdische Ghetto von Shanghai, wo Finkelgruens Vater gestorben ist. Die Dokumentation zeigt nicht nur das Schicksal dieser jüdischen Flüchtlingsfamilie, sondern erinnert auch an die Situation verfolgter Juden in der chinesischen Hafenstadt und an den Umgang der Bundesrepublik mit Nazi-Tätern.
Formate: DVD und 35mm.
Bei Vorführungen in Kinos sollte die 35mm-Fassung des Films gezeigt werden. Sie lagert im Filmmuseum Düsseldorf und kann dort nach Klärung der Filmrechte mit dem Regisseur ausgeliehen werden.
Kontakt: SchubertFilm. Filmproduktion Dietrich Schubert. Neuer Weg 24.
53949 Dahlem-Kronenburg. Tel.: 06557-7258. E-Mail: info@schubertfilm.de. www.schubertfilm.de
Von dem Film können bei der Vorführung auch DVDs zum Preis von 15 Euro verkauft werden. Dietrich Schubert hat mehrere «Filme gegen das Vergessen» produziert, die ebenfalls auf DVDs verkauft werden können. Die DVDs können auf Kommission bestellt werden. Wiederverkäufter erhalten 30 Prozent Rabatt.

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OZEANIEN

Black Soldier Blues

Regie: Nicole Mccuaig, Australien 2004, Fernsehdokumentation, 55 Minuten.
(Erstausstrahlung der deutschen Fassung in Arte am 17.1.2007)
Während des Zweiten Weltkriegs machten 500 000 US-amerikanische Soldaten auf ihrem Weg zu den Schlachtfeldern auf den pazifischen Inseln Zwischenstation in Australien. Darunter waren auch Zehntausende Afro-Amerikaner. Obwohl die japanische Luftwaffe auch Ziele an der nordaustralischen Küste bombardierte und die US-Truppen  zur Verteidigung des fünften Kontinents beitrugen, mochte die australische Regierung die schwarzen Soldaten im Jahr 1941 zunächst nicht einreisen lassen. Denn in Australien galt damals die „White Australia Policy“, eine rassistische Politik, wonach nur Weiße, möglichst Angelsachsen aus Europa, als Einwanderer willkommen waren. Da der Kriegsverlauf der australischen Regierung schließlich keine andere Wahl ließ, als auch schwarze US-Soldaten an Land zu lassen, setzte sie alles daran, die schwarzen GIs zu kontrollieren und zu isolieren. So durften sie z.B. in der australischen Stadt Brisbane nur bestimmte Stadtteile und Kneipen betreten, die streng von denen der weißen Soldaten getrennt waren. Augenzeugen erinnern im Film daran, dass sie als Schwarze nicht nur während des Krieges in der US-amerikanischen Armee diskriminiert wurden, sondern auch danach weiterhin in der US-amerikanischen Gesellschaft. Der Film liefert Anschauungsmaterial zum damals grassierenden Rassismus bis hinein in die Schützengräben, verschweigt allerdings die Diskriminierung der schwarzen Australier, der Aborigines, obwohl auch diese im Zweiten Weltkrieg zu Tausenden als Soldaten für die Alliierten kämpften.
Hinweis: Spannende Dokumentation, die ein weiteres, unbekanntes Beispiel von Rassismus gegenüber schwarzen Soldaten im Zweiten Weltkrieg zeigt. Die Rechte für die deutsche Fernsehfassung müsste bei Arte bzw. den Produzenten eingeholt werden. Die englische Fassung ist bei der Australian Broadcast Corportation zu beziehen.

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SÜD- UND MITTELAMERIKA

Die Rattenlinie – Fluchtwege der Nazis nach 1945

Regie: Renate und Thomas Giefer. Deutschland 1990. Dokumentation. 45 Minuten. DVD. Deutsche Fassung.
Renate und Thomas Giefer haben Anfang der neunziger Jahre einen Dokumentarfilm und ein Buch über die Flucht hoher Nazi-Funktionäre in den Nahen Osten, nach Lateinamerika und in die USA präsentiert. Entlang dieser sogenannten «Rattenlinie» fanden die Nazis Unterschlupf in katholischen Klöstern  und der Vatikan sowie das Internationale Rote Kreuz verhalfen ihnen zu gefälschten Papieren. Trotz einer 1943 in Moskau verabschiedeten Deklaration der Alliierten, alle «Mittäter oder Anstifter an Kriegsverbrechen, Massenmord oder Hinrichtung», ob «Offizier, Soldat oder Mitglied der NSDAP (…) bis in den letzten Winkel der Erde zu verfolgen», deckte die US-Regierung in den Zeiten des Kalten Kriegs führende Nazi-Wissenschaftler (wie Wernher von Braun) und ranghohe Geheimdienstler (wie Rainhard Gehlen), um sie für eigene Zwecke zu nutzen.

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Pakt des Schweigens – Das zweite Leben des SS-Offiziers Priebke

Regie: Carlos Echeverria. Deutschland 2005. WDR-Fernsehdokumentation. 45 Minuten.
Argentinien bot nach dem Zweiten Weltkrieg vielen Nazi-Verbrechern Unterschlupf. Darunter war auch der SS-Hauptsturmführer Erich Priebke, der für eines der schwersten Kriegsverbrechen in Italien verantwortlich war: ein Massaker an Zivilisten als Racheakt für Partisanenangriffe auf die deutschen Besatzer. Priebke lebte in dem kleinen argentinischen Städtchen Bariloche, dessen – deutsche und argentinische – Einwohner der Filmemacher Carlos Echeverria als Komplizen des ehemaligen SS-Mörders entlarvt. Denn selbst nach seiner Enttarnung im Jahre 1994 decken und verteidigen die Bürger des Städtchens Priebke immer noch.

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Sonny Boy – Eine Liebe in dunkler Zeit

Niederlande 2011. Regie: Maria Peters, 132 Min., Blu-Ray und DVD
Der in den Niederlande mit großem Erfolg präsentierte Spielfilm erzählt die Geschichte von Waldemar Nods aus Surinam, der in den 1920er Jahren zum Studium in die Niederlande kam. Dort lernte er seine spätere Frau kennen.
Die beiden betrieben eine Pension, in der sie – nach der Besetzung des Landes durch deutsche Truppen im Zweiten Weltkrieg – auch Juden versteckten, um sie vor der Deportation zu schätzen. Durch Verrat wurde das Versteck entdeckt. Die NS-Schergen verschleppten Waldemar Nods in das KZ Neuengamme bei Hamburg, seine Frau in das KZ Ravensbrück. Beide kamen um. Nur ihr Sohn, genannt «Sonny Boy», überlebte auf dem Land bei Verwandten versteckt, die rassistische Verfolgung von Schwarzen aus niederländischen Kolonien wie Surinam durch die Deutschen und arbeitete in der Nachkriegszeit als Journalist. Der Film berührende Film beruht auf der realen Geschichte der Familis Nods, wie im Abspann auch mit Originalfotos dokumentiert wird.
Bezugsadresse von Blu-Ray und DVD-Fassungen mit englischen Untertiteln: www.a-film.nl
Der Film ist mit deutschen Untertiteln auf Streamingplattformen verfügbar.

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Cinema, Aspirinas e Urubus

Regie: Marcelo Gomes, Brasilien 2005, portugiesisch mit englischen Untertiteln,
140 min.
Der Spielfilm zeigt am Beispiel des deutschen Deserteurs Johann, dass die Folgen des Zweiten Weltkriegs selbst in abgelegenen Dörfern Brasiliens noch zu spüren waren. Johann verkauft Medikamente. Er fährt mit einem alten Kleinlaster über Land und wirbt mit einem Film für den Kauf von Aspirin. Unterwegs freundet er sich mit dem Anhalter Ranulpho an, der zu seinem Reise- und Geschäftspartner wird.
Das Kriegsgeschehen ist zunächst nur in den Radionachrichten präsent, die über blutige Schlachten in Europa und Angriffe deutscher U-Boote auf brasilianische Schiffe im Atlantik berichten. Doch als auch Brasilien 1942 dem NS-Regime den Krieg erklärt, steht Johann plötzlich vor der Alternative, entweder nach Deutschland abgeschoben zu werden (und im Zweifel gegen alliierte Freunde wie Ranulpho kämpfen zu müssen) oder sich in ein Internierungslager für Deutsche in Brasilien zu begeben. Das Road-Movie mit seinen preisgekrönten Hauptdarstellern lief 2005 beim Filmfestival in Cannes und wurde von Brasilien für den Auslands-Oskar nominiert.
Der Film kann mit englischen Untertiteln bei der brasilianischen Produktionsfirma Carnaval Filmes (https://carnavalfilmes.com.br/) ausgeliehen werden.
Kontakt: João Vieira (joao@carnavalfilmes.com.br)

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USA

Blues March

Deutschland 2009. Regie: Malte Rauch, 78 Min., BetaSP
Der Film erzählt die Geschichte des mittlerweile 87-jährigen Jazz-Musikers Jon Hendricks, der als Mitbegründer des Gesangstrios Lambert, Hendricks & Ross Weltruhm erlangte. Hendricks stand mit Jazzgrößen wie Louis Armstrong, Duke Ellington und Miles Davis auf der Bühne und sein unvergleichlich swingender Gesangstil beeinflusste auch die Beatles und die Rolling Stones. Der Film erzählt jedoch nicht nur von dem Musiker Jon Hendricks mit entsprechend swingendem Soundtrack (von Emil Mangelsdorff und Thilo Wagner), sondern im Mittelpunkt stehen seine Erfahrungen als «Negro Soldiers» (so der Titel von Frank Capras bekanntem Film, mit dem die US-Regierung im Zweiten Weltkrieg schwarze Soldaten anwarb). Hendricks war damals bereit, für die Befreiung der Welt vom Rassenwahn der Nazis zu kämpfen, musste jedoch feststellen, dass schwarze Soldaten auch in den US-Streitkräften «wie Sklaven auf der Plantage» behandelt wurden. Als schließlich weiße US-Militärpolizisten auf ihn und andere schwarze US-GIs schossen, desertierte Hendriks aus der Armee und führte fortan seinen ganz eigenen Krieg …
Erstausstrahlung des Films im WDR-Fernsehen am 2. Dezember 2010.
Bezugsadresse: Strandfilm GmbH www.strandfilm.com

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Cree Code Talkers

Regie: Alexandra Lazarowich (Cree), Kanada 2016, Cree und englisch mit englischen Untertiteln, 13 min.
Der Kurzfilm erinnert an Charles «Checker» Tomkins, der im Zweiten Weltkrieg für die US-Luftwaffe ein Verschlüsselungssystem für geheime Militärkommunikation auf der Basis der Cree-Sprache entwickelte.
Der Film wird vom National Screen Institut in Kanada auf youtube angeboten:
https://www.youtube.com/watch?v=kD5HHbUCNt0

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Regie: Georg A. Colburn, USA 2017, englisch mit englischen Untertiteln, 70 min.
Der Dokumentarfilm begleitet sechs Navajo-Veteranen bei ihrer Rückkehr auf die pazifischen Inseln, auf denen sie ein halbes Jahrhundert zuvor die entscheidende Endphase des Krieges miterlebt hatten. Während es ihnen in den Schulen ihrer Reservate in den USA verboten war, die Navajo-Sprache zu sprechen, leistete diese im Pazifikkrieg als Code für militärische Nachrichtenübermittlung, den die Japaner nie entschlüsseln konnten, ebenfalls einen wichtigen Beitrag zum Sieg der Alliierten.
Der Film der Starbright Media Corporation findet sich auf Youtube unter:
https://www.youtube.com/watch?v=9r_KExR5Njw

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SCHWARZE IM NATIONALSOZIALISMUS

Pagen in der Traumfabrik

Regie: Annette von Wangenheim. Deutschland 2002. Ausgestrahlt im WDR-Fernsehen am 1.3.2002
Dokumentarfilm über die Situation schwarzer Deutscher, die im Nationalsozialismus als Komparsen für deutsche Kolonial- und Propagandafilme herhalten mussten.
Die Filmrechte liegen bei der Dokumentarfilm-Redaktion des WDR in Köln.

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Und wir waren Deutsche

Regie: John A. Kantara. Deutschland 1999. 35 Minuten
Der Film dokumentiert eine Begegnung des schwarzen Deutschen Hans-Jürgen Massaquoi mit dem jüdischen Schriftsteller Ralph Giordano. Die beiden Schulfreunde  überlebten die Nazizeit in Hamburg und schauen nach 50 Jahren auf ihre von Angst vor Verfolgung und Ermordung geprägte Jugendzeit zurück.
Regisseur des Films ist der schwarze deutsche Filmemacher und Jouranlist John A. Kantara. Er betreibt in Berlin die Produktionsfirma «Kantara Films @ Documentaries».
Kontakt: www.kantara.de

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Blues in Schwarz-Weiß – Vier Schwarze deutsche Leben

Regie: John A. Kantara, Deutschland 1999, deutsche Fassung, 37 min.
Der Filmtitel Blues in Schwarz-Weiss stammt aus einem Gedicht der afrodeutschen Dichterin und Aktivistin May Ayim. Sie ist eine der vier Schwarzen Deutschen, die in dem Film von John Kantara aus ihrem Leben erzählen. Die anderen sind Aminata Cissé-Schleicher aus Leipzig, die in der DDR aufgewachsen ist, der Musiker, Schauspieler und Produzent Tyron Ricketts sowie der 2019 in Köln verstorbene «Nestor» der Initiative Schwarzer Deutscher, Theodor Wonja Michael.
Der Film kann bei Kantara Productions ausgeliehen werden.
Kontakt: kantaraproductions@gmail.com & johnkantara@mac.com

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Afro.Talk – Drei Generationen im Gespräch

Regie: Joshua & John A. Kantara, Deutschland 2008, dt. Fassung, 16 min.
In der Kurzdokumentation erzählt Theodor Wonja Michael, der als Schwarzer Deutscher die NS-Zeit in Berlin überlebte, von seinen Erfahrungen im Nationalsozialismus und er diskutiert mit dem Filmemacher John Kantara und dessen Sohn Joshua über den anhaltenden Rassismus in der Nachkriegszeit und was dagegen getan werden kann.
Der Film kann bei Kantara Productions ausgeliehen werden.
Kontakt: kantaraproductions@gmail.com & johnkantara@mac.com

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…or something like this:

The XYZ Doohickey Company was founded in 1971, and has been providing quality doohickeys to the public ever since. Located in Gotham City, XYZ employs over 2,000 people and does all kinds of awesome things for the Gotham community.

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An untold story

Erinnerungen an die jüdischen Passagiere des Flüchtlingsschiff „Struma“, das 1942 im Schwarzen Meer versenkt wurde, nachdem die türkische Regierung ihm die Landerechte in Istanbul verwehrt hatte.
Hier ein Artikel von Eberhard Rondholz aus der Zeitschrift konkret im Februar 2022
Hier der ergänzende Leserbrief dazu, der leicht gekürzt im März 2022 in der konkret abgedruckt wurde.

Erinnerungen an brasilianische Befreier in der Toskana

1944 landeten 25000 brasilianische Soldaten in Italien, die „Força Expedicionária Brasilieira“ (FEB), den Vormarsch der Alliierten gegen die deutschen Besatzer zu unterstützen. Doch die Einsätze und Opfer der brasilianischen Befreier waren lange Zeit fast vollständig vergessen. Ein kleines Privatmuseum in dem toskanischen Bergstädtchen Barga erinnerte bis 2025 daran.

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Auch Afrikas Geschichte zählt

Gedenkveranstaltung der Stadt Köln zum 75. Jahrestag des Kriegsendes
75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs thematisiert die Stadt Köln in ihren Gedenkveranstaltungen erstmals die massiven Kriegsfolgen außerhalb Europas, insbesondere in Afrika. So war das Internationale Amt der Kölner Oberbürgermeisterin schon Mitveranstalter bei der Präsentation von Filmen zum 8. Mai 1945 aus afrikanischer Perspektive bei den Afrika Film Tagen von FilmInitiativ Köln e.V. im September 2020. 
Am Freitag, den 18. Dezember 2020, 17 Uhr, folgte nun noch eine weitere Film- und Diskussionsveranstaltung zur Rolle Afrikas im Zweiten Weltkrieg, die aufgrund der Corona-Pandemie allerdings nur online stattfinden konnte. Sie wurde eingeleitet durch die experimentelle Filmcollage «8. Mai 1945. Unsere Geschichte zählt» des aus Burkina Faso stammenden Filmemachers Lionel Somé und der Medienkünstlerin Marie Köhler. Im Anschluss daran folgte eine Diskussionsrunde, an der mit Karl Rössel auch der Kurator der Ausstellung «Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg»von recherche international e.V. teilnahm.
Die Weblinks zu Film und Podiumsgespräch finden Sie seit dem
17.12.2020 auf der Sonderseite: www.stadt-koeln.de/afrika-unsere-geschichte-zaehlt

September 2020: 75 Jahre Kriegsende – Veranstaltungen in Köln

Bei den AFRIKA FILM TAGEN 2020 von FilmInitiativ Köln e.V. liefen am 20.9. und 21.9.2020 im Filmforum im Museum Ludwig zwei Dokumentarfilme mit afrikanischen Perspektiven zum Ende des Zweiten Weltkriegs

Weitere Informationen zu den Filmen HIER
Video-Statements des Regisseurs Mehdi Lallaoui HIER
Der Film „Auch Arikaner haben das Elsass befreit…“ zur online-Sichtung HIER
Einführung von Karl Rössel (recherche international e.V.) bei der Filmveranstaltung zur Rolle Afrikas im Zweiten Weltkrieg HIER

Am Donnerstag, 3. September, präsentierte recherche international e.V. im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln die Diskussionsveranstaltung
DIE TÜRKEI, DIE JUDEN UND DER HOLOCAUST – Zur Bedeutung eines kritischen Geschichtsbewusstseins in der Migrationsgesellschaft
Mit Corry Guttstadt & Dogan Akhanli
Weitere Informationen zum Programm und den ReferentInnen HIER
Fotos von der Veranstaltung HIER

Im Namen der Pfeife rauchenden Cobra

Ein Museum erinnert an die brasilianischen Befreier der Toskana
Artikel aus der Zeitschrift ila (Nr. 444, April 2021) hier

Fluchtpunkt Manila

Vom NS-Regime verfolgte Juden im philippinischen Exil
Ein Artikel von Rainer Werning in der Zeitschrift iz3w Juli/August 2020 hier.

Geschichte und Geschichtsbilder

Tagung der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung
29.-31. Oktober 2015
Programmflyer hier

Judenverfolgung in Nordafrika während des Zweiten Weltkriegs

27. Januar 2017: Berlin (Jüdisches Museum Berlin)
ReferentInnen berichteten über die Verfolgung von Juden in den nordafrikanischen Ländern Tunesien, Libyen und Algerien, die unter Kontrolle der faschistischen Achsenmächte (Deutschland & Italien) sowie ihrer Kollaborateure der französischen Vichy-Regierung standen. 
Begleitend zu der Veranstaltung zeigte das Jüdische Museum eine Auswahl von Tafeln zur Judenverfolgung in Nordafrika aus der Ausstellung „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“, die recherche international e.V. zur Verfügung gestellt hatte. Die Veranstaltung war mit 90 TeilnehmerInnen gut besucht. 

LEE OK-SEON, ZEITZEUGIN AUS KOREA AUF RUNDREISE

Lee Ok-Seon

Die Verschleppung Hunderttausender Frauen aus Asien und der Pazifikregion in japanische Militärbordelle ist in der (Wander-)Ausstellung „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ ausführlich dokumentiert. Seit deren Premiere im September 2009 hat der Korea-Verband in zahlreichen Ausstellungsstädten Begleitveranstaltungen zum Thema organisiert.  Mit Lee Ok-Seon wurde erneut eine der letzten überlebenden Zeitzeuginnen aus Korea zu einer Rundreise von Darmstadt über Köln und Hamburg bis Berlin im August/September 2013 eingeladen.

Mai 2016: Antifaschistisches Kulturfest zum Tag der Befreiung in Göttingen

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Diskussionsveranstaltung in Leipzig

„Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ – Zum Hintergrund einer Ausstellung
16. April 2015, 19 Uhr, Albertina (Beethovenstr. 6)
Flyer zur einführenden Diskussionsveranstaltung (am 16.4.2015)  hier

Lehrer:innenfortbildung im Jüdischen Museum Frankfurt

Das Pädagogische Zentrum FfM – Fritz Bauer Institut & Jüdisches Museum Frankfurt lud am 18. September 2014 zu einer Lehrerfortbildung im Jüdischen Museum Frankfurt ein. Das Thema:
Verfolgung, Flucht, Widerstand und Hilfe außerhalb Europas im Zweiten Weltkrieg
Nähere Informationen dazu hier.

Veranstaltungen von Recherche International e.V. im Mai/Juni 2014 in Köln und Hamburg zur aktuellen Situation in Indien

Veranstaltungen «Indien – Die größte Demokratie der Welt? Marktmacht, Hindunationalismus & Widerstand»
Erste Vorstellung des Buches «Indien – Die größte Demokratie der Welt? Marktmacht, Hindunationalismus & Widerstand» (Autor: Dominik Müller), gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW, der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt, der Jakob Moneta Stiftung und der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

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Veranstaltung des Fritz Bauer-Instituts

Veranstaltung zu den Unterrichtsmaterialien des Pädagogischen Zentrums des Fritz Bauer-Instituts & des Jüdischen Museums Frankfurt am 12. Juni 2014. Hier der Einladungsflyer.

Vortrag in Bochum

In der vom Asta der Universität veranstalteten Reihe „Politischer Dienstag“:
Dienstag, 17. Januar 2012, 18.30 Uhr
Unsere Opfer zählen nicht
Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg
Kulturcafé Bochum /AstA der Ruhr-Universität
44801 Bochum, Universitätsstraße 150

Denis Goldberg

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«Und was hat das mit mir zu tun?»

Perspektiven der Geschichtsvermittlung zu Nazismus und Holocaust in der Migrationsgesellschaft
Mehrtägige Tagung vom 17. bis 20. November in Wien, bei der auch das Projekt „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ von Recherche International e.V. vorgestellt wurde. Das Programm der Tagung zum downloaden hier. (PDF-Download).

30 Jahre Aktion 3. Welt Saar

Die Aktion 3. Welt Saar, die im Februar/März 2011 die A2-Version der Ausstellung in den Räumen der Stiftung Demokratie Saarland in Saarbrücken zeigte, feierte am 6. Oktober ihr 30-jähriges Bestehen.
Karl Rössel von Recherche International e.V. war eingeladen, die Laudatio zu halten und dabei einen kritischen Rückblick auf drei Jahrzehnte Internationalismusarbeit im Allgemeinen und die politische Praxis der Aktion 3. Welt Saar im Besonderen zu liefern. Die Rede ist nachzulesen hier

Gedenktafel für Weltkriegsopfer aus Tansania

Im Frühjahr 2011 war die Ausstellung „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ in Göttingen zu sehen. Julia Seifert gehörte damals zu den Betreuerinnen und bot Führungen durch das Afrika-Kapitel der Ausstellung an. Ein Jahr später schickte sie Recherche International dieses Foto, das sie bei einem Auslandssemester als Ethnologie-Studentin im Februar 2012 in Tansania gemacht hat. Es zeigt eine kleine Gedenktafel am Rande einer Straße in der Stadt Mbeya im südlichen Hochland. Die Tafel erinnert an Soldaten aus Tansania (Askari genannt), die im Zweiten Weltkrieg ihr Leben für die Befreiung der Welt vom Naziterror gelassen haben. Hunderttausende Kolonialsoldaten aus Ostafrika kämpften unter britischem Kommando im Zweiten Weltkrieg.
Julia Seifert schrieb, dass sie „sofort wieder an die Ausstellung gedacht“ habe, als sie vor dieser Gedenktafel in Tansania stand und dass sie hoffe, dass das Photo und die Informationen aus Tansania dazu „hilfreich“ für die weitere Aufarbeitung der Kolonial-Geschichte des Zweiten Weltkriegs sein können.
Recherche International e.V. bedankt sich für diesen Hinweis und bittet alle, die ähnliche historische Dokumente, Zeitzeugnisse und Fotos entdecken oder besitzen, diese zur Veröffentlichung auf dieser Internetseite zur Verfügung zu stellen, damit die verdrängte und verschwiegene (Kolonial-)Geschichte des Zweiten Weltkriegs endlich stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden kann.

Kurzbeschreibung des Projekts

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Das Langzeitprojekt

Das Langzeitprojekt „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“
Von der Internetseite des Rheinischen JournalistInnenbüros, Köln (Stand 2013)

Bücher, die Geschichte schrieben

Das Buch „Unsere Opfer zählen nicht“ von recherche international e.V. wurde im Juni 2020 von der Neuen Zürcher Zeitung als eines von fünfzehn Werken über den Zweiten Weltkrieg vorgestellt, „die in den letzten 75 Jahren Debatten auslösten und Reflexionen anstiessen – oder unsere Sicht auf den Krieg bis heute prägen.“ 

Hier der Text aus der NZZ vom 22.6.2020 

Material zur Ausstellung für Südafrika

Table of content of the exhibition
Englische Gliederung der Ausstellung
pdf-download

Setting up of the exhibition – instructionsoo1_
Anleitungen zum Aufbau der englischsprachigen Ausstellung
pdf-download

Content of the flight case of the exhibition
Liste der Ausstellungsbestandteile in der Transportkiste nach Südafrika
pdf-download

Photos of the flight case of the exhibition
Fotos der Transportkiste mit allen Bestandteilen der englischsprachigen Ausstellung see here

Instrucional material: Work Sheets for Students & Teachers Answer Sheets 
Arbeitsblätter für SchülerInnen und Lösungsblätter für LehrerInnen zur Ausstellung
pdf-download

Posters to annouce the exhibition in South Africa
Werbeposter für die Ausstellungspräsentation in Südafrika
pdf-download

Presentation of the exhibition in South Africa by Denis Goldberg
Kurzpräsentation der Ausstellung durch Denis Goldberg in Südafrika
pdf-download

Bio of Karl Roessel, curator of the exhibition
Biographische Infos in Englisch zum Kurator der Ausstellung Karl Rössel hier

Twisted history / Verdrehte GeschichteLecture by / Vorlesung von Karl Rössel
The Third World’s omission from Second World War historiography, using the example of AfricaDie Ausblendung der Dritten Welt aus der Historiografie des Zweiten Weltkriegs am Beispiel Afrikas
English version here
Deutsche Fassung here

Summery of the project „The Third World in WWII“
Beschreibung des Projekts „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ in Englisch. Stand 2026 here

Report in „Afrika Süd“

Report in iz3w, internationalist magazin (May/June 2017)

Bericht in der internationalistischen Zeitschrift iz3w (Mai/Juni 2017) (hier)

Fotos der Ausstellung in Pretoria

Fotos der Ausstellung in Pretoria

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Berichte zur Ausstellungstournee in Südafrika

Pressemitteilung von recherche international e.V. hier 

Fernsehbeitrag im Programm „Between the Lines“ von Cape Town TV am 16. März:
Der südafrikanische Journalist John Matissonn (zu Apartheidzeiten mehrfach verhaftet, später Medienberater von Nelson Mandela) spricht mit Karl Rössel über Inhalte und Hintergründe der Ausstellung „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ aus Anlass der Präsentation einer englischsprachigen Version im Castle of Good Hope in Kapstadt hier

Bericht des chinesischen Fernsehsender CGTN (Chinese Global Television Network)  über die Ausstellungspräsentation in Cape Town ( Youtube-link)

Report in „LoNam“, a magazin of the African communities in Germany (April/May 2017)
Bericht der Zeitschrift „LoNam – Das Afrika Magazin“ (April/Mai 2017) über die Ausstellungseröffnung in Kapstadt: hier

Report in iz3w, internationalist magazin (May/June 2017)
Bericht in der internationalistischen Zeitschrift iz3w (Mai/Juni 2017) hier

Report in „Afrika Süd“ (May/June 2017)
Bericht in der Zeitschrift „Afrika Süd“ (Mai/Juni 2017) hier

Die Ausstellung im Freedom Park in Pretoria
Fotos der Ausstellung in Pretoria hier
Bericht über die Ausstellungspräsentation im Freedom Park in Pretoria hier

Symposium zur Eröffnung der Ausstellung im Steve Biko Centre in Südafrika
Am 5. Juli 2018, King Wiliam’s Town (Eastern Cape) hier

Die Ausstellungstournee in Südafrika von 2017 bis 2019
Bericht der Denis Goldberg Legacy Foundation
pdf-download

Die Ausstellung in der Desmond & Leah Tutu Foundation (2019/20)
Südafrikanische Presseberichte zur Eröffnung der Ausstellung in der Desmond & Leah Tutu Foundation in Kapstadt am 7.10.2019: hier (bei Capetimes) und hier (bei Daily Maverick).
Einladung der Desmond & Leah Tutu Legacy Foundation an Schulen zur Nutzung der Ausstellung im Geschichtsunterricht: hier
Drei Aufgabenstellungen eines Wettbewerbs für Schüler:innen in Südafrika zur Ausstellung: hier

Eröffnung der Ausstellung in Kapstadt

Rede von Karl Rössel zur Eröffnung der Ausstellung am 28. Februar 2017 im Castle of Good Hope in Kapstadt.
(auf Deutsch: hier, auf Englisch: (here)
Bericht zur Ausstellungseröffnung mit Fotos (hier)
Bericht von Tina Jerman (EXILE Kulturkoordination, Essen) hier
Fotos zur Ausstellungseröffnung in Cape Town:

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Places and dates of the exhibition in South Africa

Wir trauern um unseren Freund Denis Goldberg, mit dem wir über viele Jahre eng zusammen gearbeitet haben. Der südafrikanische Autor, Bürgerrechtler und Kampfgefährte Nelson Mandelas verstarb am 29. April im Alter von 87 Jahren in Kapstadt.
Birgit Morgenrath von recherche international lernte Denis Goldberg schon zu Apartheidzeiten bei ihren journalistischen Recherchen in Südafrika kennen. Daraus erwuchs eine langjährige Freundschaft. 2010 übersetzte und lektorierte sie die deutsche Fassung der Autobiographie von Denis Goldberg („Der Auftrag – Ein Leben für die Freiheit“). Seit Erscheinen des Buchs „Unsere Opfer zählnen nicht“ im Jahr 2005 unterstützte Denis Goldberg das Projekt „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“. 2011 hielt er zur Eröffnung der Ausstellung in der VHS-Essen eine spontane Rede und seitdem verfolgte er die Idee, die Ausstellung in einer englischen Fassung auch in Südafrika zu zeigen. Er sah darin einen Beitrag zur aktuellen Debatte über eine Dekolonialisierung von Bildung und Geschichtsschreibung. Mit der Eröffnung der Ausstellung am 28. Februar 2017 im Castle-Museum in Kapstadt ging sein Wunsch in Erfüllung, und bis April 2020 war die Ausstellung dank seines Engagements in vier weiteren prominenten südafrikanischen Locations zu sehen. Mit Denis Goldberg verlieren wir einen unermüdlichen und unersetzlichen Mitstreiter gegen koloniales Denken und jede Form von Rassismus. Er wird für uns immer unvergesslich bleiben.

Hier eine Lesung von Denis Goldberg aus seiner Autobiographie mit Musikbegleitung.

Hier der Nachruf unseres gemeinsamen Verlags Assoziation A zum Tod von Denis Goldberg:Newsletter des Verlags Assoziation A (Hamburg/Berlin) vom 30. April 2020:

Hier  internationale Medienberichte zum Tod von Denis Goldberg (vom 27.4.-1.5.2020)

Am 8. Mai 2020 fand ein virtuelles „Public Memorial“ für Denis Goldberg („Struggle Hero and so much more“) statt. Aufgrund der Corona-Krise konnten die Reden – von Familienmitgliedern, Kampfgefährten und Südafrikas Präsident Cyril Ramphosa – nur online gehalten werden. Das südafrikanische Fernsehen SABC übertrug die bewegende Gedenkveranstaltung live. Auf der von Denis Goldberg gegründeten Stiftung für ein „House of Hope“ ist sie weiterhin zu sehen: hier.

Die 3. Welt im 2. Weltkrieg