Zum Abschluss des Langzeitprojekts „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ präsentierte recherche international die große Fassung der Ausstellung im Frühjahr 2025 – rund um den 80. Jahrestag des Kriegsendes in Europa (am 8. Mai 2025) – noch einmal in einer erweiterten Fassung im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, ergänzt um (lokal-)historische Fakten, die in anderen Ausstellungstädten und -ländern hinzugefügt wurden.
Im Kellergewölbe des NS-DOK wurden zudem künstlerische Reflexionen aus Afrika, Asien und Ozeanien zu Folgen des Zweiten Weltkriegs vorgestellt.
Schließlich wurde – in Kooperation mit 40 lokalen und 30 überregionalen sowie internationalen Initiativen – ein umfangreichen Begleitprogramm mit mehr als 30 Veranstaltungen und internationalen Gästen aus 10 Ländern und 4 Kontinenten angeboten. Neben Vorträgen, Lesungen, Theateraufführungen und einer Filmreihe mit internationalen Gästen gehörten dazu auch drei ausverkaufte Vorführungen der französischen Hiphop-Tanzperformance „A Nos Morts“ („Die vergessenen Befreier“) über Kolonialsoldaten im Ersten und Zweiten Weltkrieg.
Die Ausstellung wurde von ca. 12.000 Menschen besucht, zu den Begleitveranstaltungen kamen weitere 3000 Interessierte erreicht.
Detaillierte Informationen zum Verlauf des erfolgreichen Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekt sind auf dieser Seite nachzulesen.
Dass es auch acht Jahrzehnte nach dem Kriegsende immer noch nicht selbstverständlich ist, an die Kriegsverbrechen zu erinnern, zeigte der Versuch der Kölner Oberbürgermeisterin, die Aufstellung einer koreanischen „Friedensstatue“, die an sexualisierte Gewalt im Krieg erinnert, vor dem NS-DOK zu verhindern. Auch dieser Zensurkonflikt und die Intrigen japanischer Geschichtsrevisionisten, die mehrfach in Köln vorstellig wurden, wird im Folgenden dokumentiert.
Pressemitteilungen zur Ausstellung
Kurze Fassung hier
Lange Fassung hier
Das Ausstellungs-Plakat
Gestaltet von dem ägyptisch-sudanesischen Künstler Amado Alfadni hier
Der Trailer des Ausstellungs-Projekts
Präsentiert vor allen Veranstaltungen hier
Das Programmheft
Die Druckfassung als PDF hier
Die Online-Version hier
Flyer zu einzelnen Begleitveranstaltungen
Filmreihe hier
Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag hier
Schulveranstaltungen zum Internationalen Tag gegen Rassismus hier
Brasilienveranstaltungen hier
Türkeiveranstaltungen hier
Hiphop-Tanztheater hier
Die historische Wanderausstellung
Als Booklet im PDF-Format hier
Online-Versionen in vier Sprachen hier
Ergänzungen zur historischen Wanderausstellung
Die Ausstellung in Südafrika hier
Die Ausstellung in Mosambik hier
Algerische Spahis in der Schweiz hier
Die brasilianischen Befreier der Toskana hier
Spurensuche im Jüdischen Ghetto von Shanghai hier
Schwarze Gefangene in Norddeutschland hier
Erinnerungen an Schwarze Befreier von Frankfurt a.M. hier
Schwarze Gefangene in Moosburg an der Isar hier
Lokalhistorische Ergänzungen zur Ausstellung in Freiburg hier
Fest zur «Befreiung vom Faschismus» in Göttingen hier
Schulbücher, Unterrichtsmaterialien und Publikationen zur Ausstellung hier
Stationen der (Wander-)Ausstellung von 2009-2025 in Deutschland und der Schweiz hier
Zitate aus Gästebüchern hier
Die Kunstausstellung
Künstlerische Reflexionen über Kriegsfolgen in anderen Kontinenten von:
Amado Alfadni (Ägypten/Sudan): Kolonialsoldaten aus Ostafrika hier
Moustapha Boutadjine (Algerien/Frankreich): Collagen des Widerstands hier
Jan Banning (Niederlande): Fotos über „Comfort Women“ aus Indonesien hier
Frank van Osch (Niederlande): Film über „Comfort Women“ aus Indonesien hier
IkkibawiKrrr (Südkorea): Video-Installation zu Kriegsrelikten in der Pazifikregion hier
Ali Cobby Eckermann (Australien): Die vergessenen Aborigines-Soldaten hier
Publikationen
iz3w-Dossier „80 Jahre Befreiung – Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ hier
Reader „Unsere Opfer zählen nicht“ – Artikel über „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ in der Zeitschrift iz3w aus den Jahren 2005-2025 hier
Presseberichte über die Ausstellung und das Begleitprogramm
Interview von Radio Dreyeckland mit Kurator der Ausstellung, (27.2.2025) hier
Artikel des Kölner Stadt-Anzeigers zur Eröffnung der Ausstellung (7.3.2025) hier
Rundfunkbeitrag von WDR-Cosmo zur Eröffnung der Ausstellung (7.3.2025) hier
Bericht in der Tageszeitung Neues Deutschland zur Ausstellung (15.3.2025) hier
Artikel der Badischen Zeitung zu Folgeveranstaltungen in Freiburg (6.3.2025) hier
Artikel und Interview im Online-Portal FILMSZENE/KÖLN zur cineastischen Hommage an Theodor Wonja Michael hier
Bericht in der „jungle world“ zur Veranstaltung über Schwarzer Deutscher während des NS-Regimes (27.3.2025) hier
Reportage über die Ausstellung im französischsprachigen Programm „Vu d’Allemagne“ der Deutschen Welle (28.3.2025) hier
Reportage über die Lesung „Afrika im (Welt-)Kriegim französischen Programm der Deutschen Welle in der Sendung (2.4.2025) hier
Online-Bericht (KVVON Köln) über die Ausstellung (4.4.2025) hier
Online-Bericht (Nachdenk-Seiten) über die Ausstellung (21.4.2025) hier
Interview mit Kurator Karl Rössel in der Zeitschrift konkret (Mai 2025) hier
Sendung der Deutschen Welle zum Hip-Hop Tanztheater (3.6.2025) hier
Der Konflikt um die koreanische Friedensstatue
Kurzbericht über den Verlauf des Konflikts hier
Die Präsentation des Themas im Asien-Kapitel der Ausstellung hier
Pressemitteilung zum Zensurversuch der Kölner Oberbürgermeisterin hier
Offener Brief von Frauengruppen und Asien-Initiativen an die OB hier
Liste der Unterstützer:innen des Offenen Briefs hier
Belege für die japanischen Intrigen gegen die Friedensstatue in Köln hier
Die Aufstellung der Friedensstatue nach dem Ausstellungsende in Bonn hier
Presseberichte zum Zensurkonflikt hier
(Zu den „Presseberichten zum Zensurkonflikt“ UNTERSEITE)
Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers über den Konflikt (24.1.2025) hier
Kommentar des Kölner Stadt-Anzeigers zum Zensurkonflikt (1.2.2025) hier
Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers über Erfolg des Protests (3.2.2025) hier
Bericht der kurdischen Nachrichtenagentur ANF (Ajansa Nûçeyan a Firatê) (29.1.2025) hier
Artikel der Zeitschrift «jungle world» (20.1.2025) hier
Artikel in der englischsprachigen Zeitschrift „Hani“ aus Korea (12.3.2025) hier
Bericht auf Spiegel-Online (mit Bezahlschranke) bestätigt japanische Intrigen gegen die Aufstellung der Friedensstatue in Köln (25.3.2025) hier
Beitrag des südnordfunk des iz3w zum Konflikt um die Friedensstatue (3.4.2025) hier
Beiträge von Presse und Fernsehen aus Korea über den Kölner Konflikt um die Friedensstatue hier
(Zu den Beiträgen von Presse und Fernsehen aus Korea… weitere UNTERSEITE mit folgenden Links:)
* https://www.hani.co.kr/arti/international/europe/1186015.html
* https://m.hankookilbo.com/News/Read/A2025030914400001616
* https://www.yna.co.kr/view/AKR20250309004400082
* https://www.youtube.com/watch?v=VM2kkqdPQeI
* https://www.hani.co.kr/arti/international/europe/1186241.html
Vernissage der Ausstellung (7.3.2025)
Grußworte der Kurator:innen Christa Aretz und Karl Rössel hier
Rede zur Eröffnung der Ausstellung von Karl Rössel hier
(Entwicklung des Langzeitprojekts über vier Jahrzehnte, das aktuelle Ausstellungsprogramm, Vorstellung der beteiligten Künstler:innen, internationalen Gäste und Kooperationspartner:innen und Anmerkungen zum Verlauf des Zensurkonflikt um die koreanische „Friedensstatue“)
Finissage der Ausstellung (1.6.2025)
Redebeiträge von Christa Aretz und Karl Rössel hier
(Verlauf des dreimonatigen Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekts, Informationen überd ie japanischen Intrigen gegen die koreanische Friedensstatue, die Freischaltung von Online-Versionen der Ausstellung, die Übergabe des Projektarchivs ans Archiv für alternatives Schrifttum (afas) und die weitere Organisation des Ausstellungsverleihs durch FUgE in Hamm)
Fotos
Die historische Ausstellung hier
Die Kunstausstellung hier
Die Ausstellungeröffnung im NS-DOK (7.3.2025)
Die Kundgebung zur Enthüllung der Friedensstatue (8.3.2025) hier
Filmveranstaltung und Gespräch mit internationalen Gästen zu «Comfort Women» aus Indonesien im Filmhaus Kino (9.3.2025) hier
Lesung Afrika im (Welt-)Krieg im Literaturhaus (13.3.2025) hier
Veranstaltung zu „Antisemitismus in und aus der Türkei“ (1.4.2025) hier
Veranstaltung über Brasilianer im antifaschistischen Kampf (4.4.2025) hier
Hiphop-Tanztheater (28.5. & 29.5.2025) hier
Finissage der Ausstellung (1.6.2025) hier
