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Die Wanderausstellung

Das Langzeitprojekt zur Erinnerung an die bedeutende Rolle der Dritten Welt im Zweiten Weltkrieg, dessen erste Ergebnisse ein Buch und Unterrichtsmaterialien waren, wird mit einer (Wander-) Ausstellung fortgesetzt, die seit ihrer Premiere in Berlin (vom 1. bis 30. September 2009) bis Ende 2014 bereits durch mehr als 40 deutsche Städte tourte, mit Abstechern in die Schweiz.
Weitere Buchungen der Ausstellung liegen bis 2016 vor. Die große Fassung der Ausstellung besteht aus 46 großen und 50 kleineren bedruckten Alu-Tafeln (im A0-Format), zehn Hörstationen, drei Videoinstallationen und drei Roll-Leinwänden.
Begleitend dazu werden Filmen gezeigt sowie Vorträge, Seminare und Führungen angeboten. 

Da, wo es die finanziellen und organisatorischen Möglichkeiten der jeweiligen Veranstalter erlauben, soll auch die Hiphop-Tanztheater-Gruppe „Mémoires Vives“ aus Frankreich zu Vorführungen ihres Stücks „A Nos Morts“ eingeladen werden. Ihre Hommage an die vergessenen Kolonialsoldaten wird unter dem Titel „Die vergessenen Befreier“ in deutscher Fassung (mit Obertiteln auf Videoscreen) aufgeführt und war bislang in Berlin (2009), Köln (2010) sowie Freiburg und Luzern (2011) und in Frankfurt (2013) zu sehen.

Für Veranstalter wie z.B. Schulen und Dritte-Welt-Zentren, die nicht über größere Räume verfügen, steht die Ausstellung auch in flexibleren Versionen auf bedruckten Plastiktafeln (in den Formaten A1 und A2) zur Verfügung. 

Kontaktperson für InteressentInnen ist Karl Rössel
von Recherche International e.V. in Köln. (karl.roessel@rjb-koeln.de).

Kurzbeschreibung der Ausstellung

Das Konzept der Wanderausstellung

Technische Daten zur großen Version der Ausstellung

Die inhaltliche Gliederung der Ausstellung

Katalog (Literatur zur Ausstellung)

Zur Diskussion um den Begriff «Dritte Welt»

Göttinger Debatte um den Begriff «Dritte Welt».
Beiträge der Antifaschistischen Linken International (A.L.I.) in Göttingen und von Karl Rössel (Recherche International/Rheinisches JournalistInnenbüro) zur Problematik und Einsetzbarkeit des Begriffs «Dritte Welt» anlässlich der Präsentation der Ausstellung in der Göttinger Alten Mensa im April/Mai 2011.
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